Rückblick auf 2013 / Ausguck auf 2014

Na da ist das Jahr auch schon wieder vorbei. Es gab gute Seiten und es gab aber auch schlechte Seiten.

Persönlich: Noch Anfang des Jahres wusste ich nicht, wie es mit mir weitergehen wird, persönlich und beruflich. Das hat sehr an meinen Nerven gezerrt. Die laufenden Fragen „Was machst du denn nun ab Sommer?“ gingen mir so an die Nieren, dass ich zeitweise tief in die Depression rutschte. Ich glaube ich hätte studiert, hatte mich dafür auch beworben und bin sogar angenommen worden. Kurz nachdem ich den Schritt zum Arzt geschafft habe, kam die Nachricht: ich darf als Elternzeitvertretung erstmal bleiben. Das nahm mir eine große Last von den Schultern. Leider stehe ich im Moment wieder an der selben Stelle und weiß nicht, was ich ab Herbst machen soll. Ich hoffe es wird nicht wieder so schlimm, wie letztes Jahr. Auch familiär ging so einiges drunter und drüber, und ich werde nichts davon vergessen.

Medientechnisch: Dazu zähle ich mal alles Digitale, also Serien, Filme, Musik. Die altbewährten Serien sind geblieben, dazu kam „The Big Bang Theory“. Filme habe ich auch gesehen, hängen geblieben ist u.a.  „Vielleicht lieber morgen“ („The perks of being a wallflower“), „Ich einfach unverbesserlich – 2“ und „Die Monster Uni“. Musik habe ich natürlich auch gehört, durch meinen Bruder habe ich auch so einiges Neues für mich entdeckt, darunter „Imagine Dragons“ oder auch „Kaizers Orchestra“.

Hobbies: Die Postkarten sind wieder in den Mittelpunkt gerückt. Insgesamt habe ich bei Postcrossing 79 versendet und 66 Karten bekommen. Und dank Postcrossing habe ich auch eine tolle Brieffreundin dazugewonnen. Das Häkeln ist etwas in den Hintergrund gerückt, aber ich hab noch genug Wolle, vielleicht hab ich bald ja mal wieder Muße dazu. Das Fotografieren hab ich leider auch etwas vernachlässigt, zumindest was die Zeit außerhalb von Reisen betrifft. Auch an Musicals habe ich nur eines gesehen (Les Misérables) und ein Theaterstück (Gefährten).

Reisen/Ausflüge: Moritzburg (Aschenbrödel-Ausstellung), Dresden (als Ersatz der geplatzten London-Reise),  Greifswald (Hochschultag), Zoo Magdeburg (nach 4 Jahren sollte man es doch mal hinbekommen haben), Norwegen (Stavanger-Lysefjord-Umgebung) und Dänemark (Nordseeküste).

Bücher: Hier kann nun meine eigens erstellte Excel-Statistik zum Einsatz kommen. 53 Bücher waren es insgesamt, das macht durchschnittlich 4 Bücher pro Monat, wobei der Juni mit 8 Büchern der Beste war. In Seiten aufgeschlüsselt sind das insgesamt 16474, was wiederum durchschnittlich 45 Seiten pro Tag macht.
gelesenes13Ich könnte mich nun nicht für ein Lieblingsbuch dieses Jahr entscheiden, es waren für sich alle gut (bis auf ein paar Ausnahmen vielleicht).

Aussicht auf 2014: Ein bisschen habe ich Angst davor, ein bisschen freue mich mich tierisch darauf. Ich möchte mich selbst wieder in den Griff bekommen und nicht solche Zukunftsängste haben, aber das klingt leider einfacher, als es ist. Auf jeden Fall freue ich mich auf meine Reiseplanung. Ein Land werde ich völlig neu entdecken und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Welt auf der anderen Seite des Ozeans. Ansonsten bleibt auch 2014 erstmal offen.

Herzlich Willkommen neues Jahr! Ich bin äußerst gespannt!

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Gelesenes im Dezember ’13

Guten Tag neues Jahr! Nach einer ca. 8-Stündigen Reise durch den Norden bin ich nun wieder in der Heimat angekommen und ich möchte euch noch meine Lesestatistik für den Dezember nachliefern. Einen Jahresrückblick werde ich in den nächsten Tagen wohl noch machen.

1. Joachim Meyerhoff : Alle Toten fliegen hoch – Amerika (320 S.)
Der Autor schreibt über seinen Aufenthalt in den USA als Austauschschüler. Den Titel finde ich nach wie vor komisch, aber das Buch an sich unterhält ganz gut, auch wenn es ein wenig dahin plätschert.

2. Kristín Marja Balsursdóttir : Sterneneis (238 S.)
Bei Gunnur ist eingebrochen worden und sie beschließt das Wochenende außerhalb der Stadt auf dem Land in ihrem Ferienhaus zu verbringen. Mit dabei ist die 14-Jährige Tochter einer Bekannten, der sie in die Welt ihrer Geschichte entführt. Den Schreibstil fand ich anfangs ziemlich anstrengend und auch die Geschichte an sich nicht sooo interessant. Und der Teenager ging mir ziemlich auf die Nerven. Ein schönes Buch für Zwischendurch, aber mehr auch nicht.

3. Rachel Cohn & David Levithan : Dash & Lily’s Book Of Dares (260 S.)
Pünktlich an Silvester zu Ende gelesen ;) Dash findet in seinem Lieblingsbuchladen ein rotes Notizbuch in dem er wiederrum Instruktionen von Lily bekommt. Beide kennen sich nicht, aber durch das Buch (was zwischen den Beiden immer hin und her geht) kennen sie bald ihr ganzes Innerstes. Es spielt um die Weihnachtszeit bis ins neue Jahr (womit ich eine gute Lesespanne hatte ;)) und war wirklich ein schönes Feiertagsbuch.

Gelesene Bücher: 3
Gelesene Seiten insgesamt: 818
Gelesene Seiten pro Tag: 26

Gelesenes im November ’13

Wenn der Kopf nicht frei ist, kann ich auch nicht frei lesen. So ist nun mal. Aber trotzdem sind doch ein paar Seiten zusammengekommen :)

1. Bill Bryson : Picknick mit Bären (340 S.)
Bill Bryson hat sich mit seinem Kumpel Katz auf den Weg gemacht um den Appalachian Trail längs durch den Osten der USA zu bewandern. Dabei lernt man viel über die Natur und auch sonst viel über Amerika und auch über die Schwierigkeiten, aber auch Schönheiten des Wanderns. Brysons Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Allein als er beschrieben hat, wie er den ersten Gipfel erklommen hat und dann mit seinem dicken Rucksack auf dem Rücken einfach auf dem Bauch liegen geblieben ist, musste ich gleich an unsere Wanderungen im letzten Norwegen-Urlaub denken. Er schreibt amüsant, aber auch ernst. Eine gute Mischung.

2. Fabian Sixtus Körner : Journeyman (281 S.)
Über die Weltreise des Joureymans gibt es hier schon etwas zu lesen.

3. Mhairi McFarlane : Wir in drei Worten (497 S.)
Und auch die Geschichte von Ben und Rachel wurde hier schon erwähnt.

gelesene Bücher: 3
gelesene Seiten: 1118
gelesene Seiten pro Tag: 37

Ich wünsche euch noch einen schönen 1. Advent :)

Gelesenes im Oktober ’13

Leseflaute! Aber eine ganz große! Schuld daran ist wohl mein Kopf, der meinen Körper sagt, ich solle gefälligst liegen bleiben und nichts tun.
Aber mittlerweile befinde ich mich wieder in den Wäldern Ost-Amerikas und ich hoffe die Flaute ist bald vorbei.

1. John Green : Eine wie Alaska (280 S.)
John Green ist mittlerweile einer meiner Lieblingsautoren…ich bin bei ihm immer mit dabei und kann alle Gefühle verstehen. Bei diesem Buch geht es um Miles, der in ein Internat geht um dort seinen Highschool-Abschluss zu machen. Dort lernt er Alaska kennen. Die Geschichte ist in „Vorher“ und „Danach“ eingeteilt…was es damit aber auf sich hat, müsst ihr schon selber rausbekommen ;)

2. Anna McPartlin : The space between us (362 S.)
Eve und Lily sind seit sie klein sind die besten Freundinnen und haben eine ganze besondere Beziehung zu einander. Zu jedem Kapitelbeginn ist ein Brief von Eve bzw. Lily an die jeweils andere zu lesen, aus der Zeit kurz nach dem Schulabschluss in Irland. Lily war außerhalb ihrer Heimatstadt um dort Geld für das Studium zu verdienen. Ein Ereignis treibt die beiden auseinander…erst über 20 Jahre später begegnen sie sich wieder, im Krankenhaus, Eve ist schwer verletzt und Lily ihre Krankenschwester. Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Familie. Und übrigens auch mal wieder ein englisches Buch.

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 642
gelesene Seiten pro Tag: 21

Gelesenes im September ’13

Hilfe, wer hat an der Uhr gedreht, das ist doch echt nicht mehr normal?!

1. Ursula Poznanski : Fünf (384 S.)
Jaaaa, ihr seht richtig: ein Krimi/Thriller. Und für mich war er völlig in Ordnung. Beatrice Kaspary, Kommissarin in Salzburg, hat es mit einer Leiche zu tun, die auf den Füßen Koordinaten eintätowiert hat, die zum Geocaching verwendet werden. Doch sie finden immer nur mehr Leichenteile und immer mehr Tote. Spielt der Täter mit ihnen?
Für mich als Sonst-Kein-Thriller-Leser war das manchmal schon schwierig für die Nerven, d.h. es war spannend.

2. Sven Hannawald : Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben (216 S.)
Ein Vorablesen-Exemplar. Rezension findet ihr hier.

3. David Safier : Happy Family (319 S.)
Und ich habe es schon wieder mit einem lustigen Buch versucht. Aber ich muss sagen, ich neige er zu den dramatischeren, humoristische Romane sind dann doch nicht so meins.
In diesem Buch von Herrn Safier geht es um eine Familie, die nicht mehr wirklich glücklich ist. Von einer alten Hexe werden sie in Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Wehrwolf verwandelt. Auf der Suche nach Rückverwandlung versucht sich die Familie wieder zu finden.

4. Lilly Lindner : Splitterfasernackt (400 S.)
Lilly wurde mit 6 Jahren von ihrem Nachbarn vergewaltigt. Danach ist nichts mehr wie es einmal war…oder auch nur wie es einmal hätte sein können. Sie flüchtet sich in die Magersucht und später in ein Luxusbordell. Ein ergreifendes und zugleich erschütterndes Buch. Lilly Lindner war schon zu einer Lesung bei uns auf Arbeit, allerdings konnte ich an dem Tag nicht…ich hoffe sie kommt nochmal in die Nähe.

5. Erich Segal : Love Story (127 S.)
Oliver und Jennifer verlieben sich im College und sind bald unzertrennlich, heiraten und leben zusammen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen.
Seit längerem mal wieder ein englisches Buch, mir war es etwas zu kurz, aus der Geschichte hätte man noch mehr machen können. Ein Büchlein als Appell an die Liebe.

gelesene Bücher: 5
gelesene Seiten: 1446
gelesene Seiten pro Tag: 48

Gelesenes im August ’13

Es ist schon wieder ein Monat rum, Kinders, wie die Zeit vergeht. Und nach dem Wetter da draußen ist ja auch schon wieder Herbst (laut Wetterbericht wird allerdings nochmal Hochsommer) und Franziska hat sich einen feinen Schnupfen eingefangen, man gönnt sich ja sonst nichts.

1. J.R.R. Tolkien : Der kleine Hobbit (334 S.)
Irgendwann mal am Bahnhof gekauft und nun endlich gelesen. Und ich war echt begeistert. Wo Fantasy doch eigentlich an mir vorbeigeht, aber dieses Buch hat mich echt fasziniert. Allein schon die Schreibweise und alles. Vielleicht trau ich mich auch später noch an „Der Herr der Ringe“ ran…da habe ich weder die Filme gesehen noch eine Zeile gelesen. Aber der Hobbit ist einfach toll.

2. Daniel Glattauer : Ewig Dein (206 S.)
Judith lernt Hannes in einem Supermarkt kennen und lieben. Denkt sie. Doch Hannes verhält sich immer mehr wie eine Klette und Judith will sich von ihm loseisen. Doch er stalkt sie und treibt sie an den Abgrund. An sich eine super Idee, aber an der Umsetzung hapert es ein wenig. Das war mir alles zu verwirrend und schnell.

3. Carlos Ruiz Zafón : Der Schatten des Windes (563 S.)
Im Alter von 10 Jahren begleitet Daniel seinen Vater zum Friedhof der vergessenen Bücher und findet dort das Buch „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax. Daraufhin begibt sich Daniel auf Spurensuche, wer war oder ist Julián Carax. Mich hatte das Buch völlig in seinen Bann gezogen und so sank ich komplett in die Geschichte, die in Barcelona spielt, ein. Ihr müsst es lesen.

4. Wladimir Kaminer : Onkel Wanja kommt (191 S.)
Nun ja, immer wieder wird er als humorvoller Autor angepriesen, doch ich habe nicht einmal gelacht oder gar gelächelt. Kaminer erzählt von Russland, und wahrscheinlich bin ich die falsche Generation dafür. Meine Eltern können damit sicherlich mehr anfangen, da sie in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind und mit Russland etwas mehr am Hut haben. Ja, es war interessant, aber es hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen.

5. Marie-Sabine Roger : Das Labyrinth der Wörter (221 S.)
Germain, etwas dümmelich, aber eine netter Kerl, trifft auf Margueritte, eine 86-Jährige, die im Park die Tauben zählt, wie Germain. Die beiden kommen ins Gespräch und Margueritte versucht ihm von nun an die Welt der Bücher nahe zu bringen. Und Germain ist begeistert und verändert sich. Ein nettes kleines Büchlein.

gelesene Bücher: 5
gelesene Seiten: 1515
gelesene Seiten pro Tag:  49

Ist eigentlich von euch noch jemand bei Goodreads? Bin nur neugierig.

Gelesenes im Juli ’13

Wieder mal ein guter Monat, im Urlaub habe ich sogar ein paar dickere geschafft

1. Paolo Giordano : Die Einsamkeit der Primzahlen (364 S.)
Zwischen zwei Primzahlen ist immer mindestens eine andere „normale“ Zahl, sodass Primzahlen immer alleine stehen. Der Vergleich gefällt mir und genau so sind Alice und Mattia. An einem bestimmten Tag in ihrem Leben wurde alles anders und so schlengeln sie sich nun durchs Leben. Ein nachdenklicher mitfühlender Roman.

2. Katrhyn Erskine : Mockingbird (235 S.)
Caitlin ist 11 Jahre alt und leidet am Aspergersyndrom. Gefühle und Emotionen sind für sie große Rätsel. Ihre Bruder Devon hat ihr immer  geholfen, doch der ist auf einmal nicht mehr da. Ich habe schon mehrere Bücher über Autismus gelesen, aber das hier hat mich echt beeindruckt, vor allem weil es aus der Sicht von Caitlin geschrieben wurde, so versteht man es noch mehr. Dies war übrigens ein englisches Buch.

3. Marc Levy : Solange du da bist (277 S.)
Lauren liegt seit einem Autounfall im Koma, doch als Geist kann sie außerhalb ihres Körpers sein. Und der einzige, der sie sieht, ist Arthur. Und dann geht es um Leben und Tod. Vielleicht kennt ihr den Film, ich kannte ihn vorher auch, aber es war schon solange her, sodass ich mich nicht mehr wirklich daran erinnerte. Ein schönes Buch.

4. Cecelia Ahern : Solange du mich siehst (123 S.)
Ein kleines Büchlein mit zwei Kurzgeschichten. Für Zwischendurch wirklich ein schönes Buch.

5. Morgan Matson : Vergiss den Sommer nicht (478 S.)
Taylors Dad ist krank und möchte den letzten Sommer mit seiner Familie in ihrem Sommerhaus am Lake Phoenix verbringen. Taylor ist am Anfang nicht wirklich begeistert, vor allem als sie ihre Ex-Beste-Freundin und ihren Ex-Freund wieder trifft. Wieder ein total toller Roman von Morgan Matson, sie schreibt echt toll und ich kann sie echt jedem empfehlen.

6. Jojo Moyes : Me Before You (481 S.)
„Ein ganzes halbes Jahr“ auf Deutsch…und ich möchte gar nicht zu viele Worte darüber verlieren, lest es! Es ist echt besonders.

7. Chris Cleave : Gold (400 S.)
Zwei Bahnradfahrerinnen, die mal Konkurrenten und mal Freundinnen sind. Und dazwischen ein Geheimnis, das alles zerstören könnte. Mir hat dieses Buch von Chris Cleave sogar besser gefallen, als „Little Bee“. Und es hat was mit Olympia zu tun, für Olympia bin ich immer zu haben.

gelesene Bücher: 7
gelesene Seiten: 2358
gelesene Seiten pro Tag: 76