Die Vergangenheit ist nicht zum Festhalten da. Oder?

Heute noch Mai, morgen schon Juni. Morgen ist heute schon längst vergangen.
Ich halte ja oft an der Vergangenheit fest, aber es gibt eine Sache, die ich erst gar nicht versuche: Zu Zweckgemeinschaften Kontakt halten.
Förderstufe ist vorbei, einige gehen auf das Gymnasium, die anderen bleiben auf der Sekundarschule. „Wir werden immer in Kontakt bleiben!“ Ich habe keinen mehr.
Gymnasium, 12. Klasse. „Wir werden uns noch ganz oft sehen.“ Ich sehe nur noch ein paar Leute, auf der Straße, am Bahnhof, flüchtig.
Ausbilungsende, Prüfungen sind geschrieben. „Wir müssen uns auf jeden Fall oft besuchen.“ Ich kapsel mich jetzt schon ab.
Ich halte von der ganzen Sache einfach nichts, sich auf Teufel komm raus, krampfhaft immer wieder zu sehen, immer Kontakt zu halten. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu faul, um Kontakte zu pflegen. Ich habe einfach keine Zeit, Lust und Muse dazu.
Aber ich sage mir immer: Geht einer aus einer Tür raus, kommt ein anderer durch die andere Tür wieder hinein.
Oh und ich muss gestehen, zu meinen „Internet-Freunden“ habe ich noch den meisten Kontakt. Muss ich mir da jetzt Gedanken machen?

PS: Ich wollte eventuell ein Foto-Blog eröffnen, wo ich ein paar meiner Fotos veröffentliche. Was haltet ihr von der Idee?

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Die Vergangenheit ruht nicht.

Und die Zukunft rennt.
In der Gegenwart lässt es sich im Moment aber ganz gut aushalten. Sonne, Frühling, der erste Sonnenbrand, Geburtstagsduft liegt in der Luft. Und die Abschlussprüfungen klopfen auch schon an die Tür. Guten Tag, Herr Mai!
Auf der Suche nach einer alten Begebenheit (eine Mauer fiel 1996 in unseren Garten), durchstöberte ich mehrere Fotoalben, die meine Mutti immer feinsäuberlich angelegt hat (und es auch immer noch tut). Mit Wehmut musste ich feststellen, dass ich auf den Bildern glücklicher, fröhlicher aussehe.
Das Rad der Zeit dreht gewaltig. Und das macht mir ehrlich gesagt Angst.

Eine kleine musikalische Untermalung noch: