burnin‘ the trees


Aus unerklärlichen Gründen ist dieses Lied seit Tagen in meinem Kopf und ich ertappe mich des öfteren, wie ich bei der Arbeit vor mich hinsumme. Es ist aber auch schön!

Habt ihr die Hobbit-Filme gesehen? Vom ersten habe ich nur die 2. Hälfte gesehen, den zweiten komplett. Ich habe das Buch echt geliebt, obwohl ich normalerweise nicht so der Fantasy-Fan bin und auch „Herr der Ringe“ nie gesehen oder gelesen habe. Aber die Filme haben mir nicht so zugesagt, ich finde es einfach zu lang gezogen :/ Auch wenn mein Lieblings-Watson mitspielt ;)

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Abiball. Okay.

Abi14-091Nun haben wir kein Schulkind mehr in der engeren Familie. Mein kleiner (im bildlichen Sinne) Bruder ist nun groß und hat sein Abitur.
Ich ging an seinen Abiball wesentlich entspannter ran, als an meinen eigenen vor fünf Jahren…und ein bisschen darauf gefreut habe ich mich zugegeben auch. Ich war sogar  länger da, als auf meinem eigenen. Vor fünf Jahren wollte ich da einfach nur noch weg und all die Flitzpiepen nicht mehr sehen. (Übrigens findet im August ein Jahrgangstreffen statt, ich werde nicht hingehen.) Aber dieses Mal saß ich einfach entspannt und schwitzend da und genoss die ganze Sache. Schaute mir die jungen Mädels an, die teilweise Jahre älter aussahen als ich, und die stattlichen stolzen jungen Männer (auch die kamen mir wesentlich älter vor) und sah in ihren Gesichtern Erleichterung und Stolz. Und vor allem sahen sie alle wild entschlossen und zukunftssicher aus, ich hoffe sie können diesen Ausdruck noch ein Weilchen behalten.
Und ich bin natürlich stolz auf meinen Bruder, er ist der beste Bruder, den man haben kann.


Und nun zu einem ganz anderen Thema. Vielleicht erinnert ihr euch noch an diesen Eintrag. Ich war so hellauf begeistert von diesem Buch gewesen und habe es vermutlich jedem in meiner näheren Umgebung angedreht. Es ist verdammt nochmal gut ;) Und John Green ist wirklich einer meiner Lieblingsautoren. Und nun kam also der Film endlich ins Kino (Danke an Linda, dass ich dich mitschleppen durfte :)) Ich hatte etwas Angst, dass sie den Film total ruinieren, man weiß ja wie es bei Literaturverfilmungen sein kann. Aber nein: auch hier war ich hellauf begeistert. Im Endeffekt habe ich mir nun schon die DVD vorbestellt (erscheint erst im Oktober) und den Soundtrack runtergeladen.
Ich sag euch nur eins: schaut euch den Film an! Lest John Green! Am besten natürlich beides ;)

Gelesenes im Februar und März ’14

Ich habe gerade festgestellt, dass ich die Lesestatistik etwas schleifen gelassen habe. Aber: auch das Lesen habe ich schleifen gelassen. Mir fehlt momentan einfach die Konzentration. Entweder finde ich etwas anderes spannender oder ich schlafe einfach ein. Wobei mir auffällt: ich schlafe in letzter Zeit ziemlich oft einfach so ein. Hmmm. (Ist es eigentlich Hmmm oder Mmmmh?)
Jetzt will ich zumindest die Bücher von den letzten beiden Monaten vorstellen.

Februar 2014
1. Julie Kibler : Zu zweit tut das Herz nur halb so weh (316 S.)
Eine Geschichte von zwei Frauen aus den Staaten, Miss Isabelle, eine alte Dame in ihren 90ern, und Dorrie, ihre junge Friseurin. Miss Isabelle bittet Dorrie um eine Reise, eine Art Roadtrip. Dabei erzählt sie ihr nach und nach die Geschichte ihrer großen Liebe, einem dunkelhäutigen Jungen, was natürlich so in der damaligen Zeit nicht ging. Eine tief bewegende Geschichte, bei dir ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen.

gelesene Bücher: 1
gelesene Seiten: 316
gelesene Seiten pro Tag: 11

März 2014
1. Kai Blum : Fettnäpfchenführer USA (256 S.)
Ich brauchte etwas leichtes für Zwischendurch und da war der Fettnäpfchenführer perfekt. Der Autor hat ein Reisetagebuch von Torsten und Susanne (so nennt er sie) im Müllereimer am Flughafen Detroit gefunden. Diese Einträge benutzt er nun, um alle Fettnäpfchen aufzuführen. Wirklich interessante Sachen dabei, konnte sogar etwas lernen. Nur dieser Torsten hat mir aufgeregt. Man fährt doch in kein fremdes Land um dann davon auszugehen, dass alles wie in Deutschland ist und alle sich bitte nach ihm richten sollen. Argh, bei sowas geht mir die Hutschnur hoch. Aber sonst wirklich interessant.

2. Elisabeth Elo : Die Frau, die nie fror (505 S.)
Das dicke Buch, das Grund für die tiefe Leseflaute ist. Eine Rezension habe ich dazu ja schon verfasst.

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 761
gelesene Seiten pro Tag: 25

Ich hoffe, dass ich bald auf diesem tief rauskomme. Ich lese doch so gerne.

Rezension: „Die Frau, die nie fror“ von Elisabeth Elo

März14-001Pirio Kasparov ist eine toughe Frau Anfang 30, lebt in Boston, ihre Eltern stammen aus Russland. Mit ihrem Kumpel Ned war sie mit dem Fischerboot unterwegs bei dem auf einmal ein Riesenschiff in den kleinen Kutter kracht. Ned bleibt verschwunden und Pirio überlebt, wie durch ein Wunder, mehrere Stunden im kalten Wasser. Nach einiger Bedenkzeit will sie rausbekommen, welches Schiff sie da gerammt hat. Dabei kommt sie auf die merkwürdigsten Dinge und begibt sich bald selber in Gefahr. Darüber hinaus geht es um ihre Familie, ihre verstorbene Mutter, die ein Parfum-Imperium hinterlässt und ihren steinherzigen Vater, der nichts mit der amerikanischen Kultur anfangen kann. Auch Thomasina und ihr Sohn Noah (Sohn von Ned) spielen eine Rolle. Letztendlich führen alle Stricke zusammen.
Ich bin mit dem Roman einfach nicht warm geworden und habe auch deswegen so lange gebraucht. Mir waren es zu viele Geschichten auf einmal. Man hätte so einiges nicht gebraucht, um die Hauptgeschichte zu verstehen, die durchaus interessant war. Auch manche Handlungen der Hauptperson Pirio kamen mir schleierhaft und unglaubwürdig vor. Und zum Schluss war auch alles ziemlich an den Haaren herbeigezogen und es wirkte, als wollte die Autorin einfach nur noch fertig werden.
Leider kein Buch, dass mich in den Bann gezogen und überzeugt hat. Schade.

Allerdings bin ich noch über ein Zitat gestolpert: „Manchmal löst man knifflige Probleme am besten, indem man sie eine Zeitlang ignoriert. Es ist, als würden sie begreifen, dass sie nicht deine hysterische, von Sorgen geplagte Aufmerksamkeit beherrschen und dann einverstanden sind, kleiner und vernünfitger zu werden.“

Gelesenes im Januar ’14

Ach jee, nun ist schon wieder Februar. Ich bin im Moment in einer kompletten Leseflaute. Aber trotzdem hab ich im Januar zwei Bücher geschafft.

1. Michael Morpurgo – Schicksalsgefährten (186 S.)
Im November letzten Jahres war ich ja beim Theaterstück und wollte danach gerne das Buch lesen…geschafft. Das Besondere an dem Buch: es wird aus der Sicht von Joey, dem Pferd, erzählt. Soll ja schließlich auch ein Kinderbuch sein. Gut zu lesen war es auf jeden Fall.

2. Seré Prince Halverson : Die andere Seite des Glücks (395 S.)
Ella hat endlich ihr Glück gefunden, bei Joe und seinen beiden Kindern, die von ihrer Mutter verlassen wurden. Doch dann ertrinkt Joe im Meer und die leibliche Mutter der Kinder taucht auf einmal auf. Ella muss nun um ihre Existenz und auch um ihr Glück kämpfen. Mich hat das Buch sehr berührt und ich kann es nur weiterempfehlen.

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 581
gelesene Seiten pro Tag: 19

Rückblick auf 2013 / Ausguck auf 2014

Na da ist das Jahr auch schon wieder vorbei. Es gab gute Seiten und es gab aber auch schlechte Seiten.

Persönlich: Noch Anfang des Jahres wusste ich nicht, wie es mit mir weitergehen wird, persönlich und beruflich. Das hat sehr an meinen Nerven gezerrt. Die laufenden Fragen „Was machst du denn nun ab Sommer?“ gingen mir so an die Nieren, dass ich zeitweise tief in die Depression rutschte. Ich glaube ich hätte studiert, hatte mich dafür auch beworben und bin sogar angenommen worden. Kurz nachdem ich den Schritt zum Arzt geschafft habe, kam die Nachricht: ich darf als Elternzeitvertretung erstmal bleiben. Das nahm mir eine große Last von den Schultern. Leider stehe ich im Moment wieder an der selben Stelle und weiß nicht, was ich ab Herbst machen soll. Ich hoffe es wird nicht wieder so schlimm, wie letztes Jahr. Auch familiär ging so einiges drunter und drüber, und ich werde nichts davon vergessen.

Medientechnisch: Dazu zähle ich mal alles Digitale, also Serien, Filme, Musik. Die altbewährten Serien sind geblieben, dazu kam „The Big Bang Theory“. Filme habe ich auch gesehen, hängen geblieben ist u.a.  „Vielleicht lieber morgen“ („The perks of being a wallflower“), „Ich einfach unverbesserlich – 2“ und „Die Monster Uni“. Musik habe ich natürlich auch gehört, durch meinen Bruder habe ich auch so einiges Neues für mich entdeckt, darunter „Imagine Dragons“ oder auch „Kaizers Orchestra“.

Hobbies: Die Postkarten sind wieder in den Mittelpunkt gerückt. Insgesamt habe ich bei Postcrossing 79 versendet und 66 Karten bekommen. Und dank Postcrossing habe ich auch eine tolle Brieffreundin dazugewonnen. Das Häkeln ist etwas in den Hintergrund gerückt, aber ich hab noch genug Wolle, vielleicht hab ich bald ja mal wieder Muße dazu. Das Fotografieren hab ich leider auch etwas vernachlässigt, zumindest was die Zeit außerhalb von Reisen betrifft. Auch an Musicals habe ich nur eines gesehen (Les Misérables) und ein Theaterstück (Gefährten).

Reisen/Ausflüge: Moritzburg (Aschenbrödel-Ausstellung), Dresden (als Ersatz der geplatzten London-Reise),  Greifswald (Hochschultag), Zoo Magdeburg (nach 4 Jahren sollte man es doch mal hinbekommen haben), Norwegen (Stavanger-Lysefjord-Umgebung) und Dänemark (Nordseeküste).

Bücher: Hier kann nun meine eigens erstellte Excel-Statistik zum Einsatz kommen. 53 Bücher waren es insgesamt, das macht durchschnittlich 4 Bücher pro Monat, wobei der Juni mit 8 Büchern der Beste war. In Seiten aufgeschlüsselt sind das insgesamt 16474, was wiederum durchschnittlich 45 Seiten pro Tag macht.
gelesenes13Ich könnte mich nun nicht für ein Lieblingsbuch dieses Jahr entscheiden, es waren für sich alle gut (bis auf ein paar Ausnahmen vielleicht).

Aussicht auf 2014: Ein bisschen habe ich Angst davor, ein bisschen freue mich mich tierisch darauf. Ich möchte mich selbst wieder in den Griff bekommen und nicht solche Zukunftsängste haben, aber das klingt leider einfacher, als es ist. Auf jeden Fall freue ich mich auf meine Reiseplanung. Ein Land werde ich völlig neu entdecken und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Welt auf der anderen Seite des Ozeans. Ansonsten bleibt auch 2014 erstmal offen.

Herzlich Willkommen neues Jahr! Ich bin äußerst gespannt!

Gelesenes im Dezember ’13

Guten Tag neues Jahr! Nach einer ca. 8-Stündigen Reise durch den Norden bin ich nun wieder in der Heimat angekommen und ich möchte euch noch meine Lesestatistik für den Dezember nachliefern. Einen Jahresrückblick werde ich in den nächsten Tagen wohl noch machen.

1. Joachim Meyerhoff : Alle Toten fliegen hoch – Amerika (320 S.)
Der Autor schreibt über seinen Aufenthalt in den USA als Austauschschüler. Den Titel finde ich nach wie vor komisch, aber das Buch an sich unterhält ganz gut, auch wenn es ein wenig dahin plätschert.

2. Kristín Marja Balsursdóttir : Sterneneis (238 S.)
Bei Gunnur ist eingebrochen worden und sie beschließt das Wochenende außerhalb der Stadt auf dem Land in ihrem Ferienhaus zu verbringen. Mit dabei ist die 14-Jährige Tochter einer Bekannten, der sie in die Welt ihrer Geschichte entführt. Den Schreibstil fand ich anfangs ziemlich anstrengend und auch die Geschichte an sich nicht sooo interessant. Und der Teenager ging mir ziemlich auf die Nerven. Ein schönes Buch für Zwischendurch, aber mehr auch nicht.

3. Rachel Cohn & David Levithan : Dash & Lily’s Book Of Dares (260 S.)
Pünktlich an Silvester zu Ende gelesen ;) Dash findet in seinem Lieblingsbuchladen ein rotes Notizbuch in dem er wiederrum Instruktionen von Lily bekommt. Beide kennen sich nicht, aber durch das Buch (was zwischen den Beiden immer hin und her geht) kennen sie bald ihr ganzes Innerstes. Es spielt um die Weihnachtszeit bis ins neue Jahr (womit ich eine gute Lesespanne hatte ;)) und war wirklich ein schönes Feiertagsbuch.

Gelesene Bücher: 3
Gelesene Seiten insgesamt: 818
Gelesene Seiten pro Tag: 26