Urlaub

Nun liege ich Zuhause in meinem Bett, sechs Tage Urlaub vor mir. Und ich habe mir selbst eine Regel auferlegt: keine Serien gucken. Ich hätte so einfach heute noch die 3. Staffel von Cougar Town in den Koffer werfen können, aber ich hab es mir verkniffen. Denn in den letzten Wochen habe ich nichts anderes gemacht, als Serien zu gucken. Und um meiner Sinnen Willen werde ich die nächsten Tage darauf verzichten. Ist es eigentlich krank, dass man lieber in einer fiktionalen Welt lebt, als in der wirklichen?
Vielleicht schaffe ich es endlich wieder Bücher zu lesen. Und durch den Ort zu spazieren, mich erholen, dazu ist ja Urlaub eigentlich da. Nicht so viele Gedanken machen. Und die Familie überleben.

PS: ich werde nur die neuen Folgen von How I Met Your Mother, Lindenstraße (ja, ich gucke sie) und The Big Bang Theory (kommt da überhaupt eine neue Folge?) nachholen. Versprochen.

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give a little love


Am Mittwoch fragte man mich, ob ich diesen Samstagdienst machen kann. Ich verneinte, weil ich nach Hause wollte. Fünf Minuten später sagte ich dann doch zu: ich wollte nicht nach Hause. Ich habe keinen Nerv mehr für Zuhause (und ich habe bald ein paar Tage Urlaub, wo ich sowieso dort sein werde). Und ich habe mich arrangiert mit dem Alleinsein. Ich komme gut klar. Und um ehrlich zu sein: mir würde es nicht leicht fallen, wenn jemand an meiner Seite wäre (auch wenn ich es mir vom tiefsten Herzen wünsche). Dafür bin ich einfach schon zu lange allein.
Und was macht man so, wenn man alleine ist: Serien gucken, Olympia gucken, lesen (naja in letzter Zeit eher weniger). Friends habe ich beendet (es ist perfekt und ich will es nicht mehr missen!) und nun schaue ich „Cougar Town“, woraus übrigens auch das Lied oben ist. Und wenn ihr seht, wer mitspielt, wisst ihr auch, wie ich von Friends auf Cougar Town komme ;) Olympia zeigt ja im Moment seine Schattenseiten und die Biathlon-Staffel von gestern tat mir echt leid :(
Und ich habe heute einen guten Tag. Nachdem ich in der Nacht von Donnerstag zu Freitag eigentlich gar nicht geschlafen habe (Kennt ihr das, wenn alle Gedanken auf einmal durch den Kopf rasen?), habe ich gestern Abend einen Schlaftee getrunken (der Intensive, mit Pulver und so, himmlisch!) und dementsprechend bin ich heute morgen halb 7 aufgewacht…gut gelaunt und mehr als ausgeschlafen. Ich fühle mich seit langem mal wieder in meiner Haut wohl.

clap along

Es ist Olympia-Zeit und das schon seit über einer Woche. Schaut ihr auch? Ich liebe Olympia. Und bei ARD kam so ein schönes Video, da wippte sogar ich mit dem Fuß mit.

Im Moment kommt das Teamspringen im Skisprung. Moment…nein…jetzt kommt gleich Eistanz. Yay, was viel cooler ist als Eiskunstlauf, wirklich!

Dann möchte ich noch Linda alles Gute für morgen wünschen. Danach sind wir zwei Weisheitszahnlose, nix mehr mit schlauen Sätzen ;) Du schaffst das!

Und noch ein Hinweis: Die Claudi hat ihren Blog nicht mehr und nun hab ich es auch endlich geschafft ihren YouTube-Kanal zu verlinken. Schaut sie euch an :D

So und nun wippe ich weiter mit dem Fuß. Mein Kopf sagt mir: „What the hell, happy?“ und mein Fuß antwortet: „Fuck yeah, happy!“

Lachen

„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“
Ich lache für mein Leben gern, aber leider fällt es mir häufig viel schwerer als gedacht. Und da man auch ein paar fröhliche Momente braucht an denen man aufbauen kann, sammelt man die kleinen Dingen.
Unter anderem das Lachen von Lisa Kudrow (Phoebe Buffay in „Friends“):

Und Bloopers sind sowieso immer gut für das Gemüt ;)

Der Alkohol und ich

Mai13-014Mir geht es in letzter Zeit nicht sonderlich gut, ich fühle mich ziemlich allein, obwohl ich es wahrscheinlich nicht mal bin. Aber Einsamkeit kann man auch empfinden, wenn man von Menschen umgeben ist.
Und so saß ich nun schon das eine oder andere Mal alleine rum und meine Gedanken flüsterten mir: ‚Betrink‘ dich doch einfach!‘ Und ich dachte zu mir selber: ‚Warum eigentlich nicht?‘
Warum nicht? Ich habe vom Alkohol abgeschworen und das nun schon seit 4 Jahren. Ich habe Alkohol getrunken, aber immer nur in Maßen, nur zwei Mal wurde aus dem ß ein ss. Und das endete beide Mal nicht schön. Aber nicht nur deswegen habe ich mich davon losgelöst.
Ich habe Angst davor. Ich habe Angst vorm Alkohol. Ich habe Angst vor alkoholisierten Menschen. Ich gehe nicht gerne zu feiern, weil es eben genau dort von denen so viel wimmelt. Ich habe Angst davor, was der Alkohol mit einem macht. Ich habe Angst vor der Wahrheit die einige Menschen dann auf einmal ausplaudern. Ich habe Angst vor angeheiterten zu lustigen Menschen.
Und somit hätte ich also Angst vor mir selber, wenn ich mich jetzt betrinken würde. Obwohl es mir so viel einfacher vorkommen würde.
Aber ich lasse es. Bis jetzt!

Gelesenes im Januar ’14

Ach jee, nun ist schon wieder Februar. Ich bin im Moment in einer kompletten Leseflaute. Aber trotzdem hab ich im Januar zwei Bücher geschafft.

1. Michael Morpurgo – Schicksalsgefährten (186 S.)
Im November letzten Jahres war ich ja beim Theaterstück und wollte danach gerne das Buch lesen…geschafft. Das Besondere an dem Buch: es wird aus der Sicht von Joey, dem Pferd, erzählt. Soll ja schließlich auch ein Kinderbuch sein. Gut zu lesen war es auf jeden Fall.

2. Seré Prince Halverson : Die andere Seite des Glücks (395 S.)
Ella hat endlich ihr Glück gefunden, bei Joe und seinen beiden Kindern, die von ihrer Mutter verlassen wurden. Doch dann ertrinkt Joe im Meer und die leibliche Mutter der Kinder taucht auf einmal auf. Ella muss nun um ihre Existenz und auch um ihr Glück kämpfen. Mich hat das Buch sehr berührt und ich kann es nur weiterempfehlen.

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 581
gelesene Seiten pro Tag: 19