And there were times

Warum ist das so?
Ich bin traurig, die sind froh
Alle andern amüsieren sich
Aber ich? Warum ich nur nicht?

Silly – Warum ich?

Die Tage sind wieder dunkel, es wird immer schwieriger das Licht zu sehen.
Es ist November, bald Dezember.
Lange Schatten sehe ich. Aber nicht mehr. Nur Schatten.
Ich mag es nicht. Dieses Getue. So tun, als wär man lieber anders. So zu tun, als sollten sie mich mögen, obwohl es mir doch eigentlich
egal ist.
Warum bin ich so abhängig von Menschen, bei denen ich mir nicht mal sicher bin, ob sie es überhaupt ernst meinen. Sie sagen es. Aber meinen
sie es auch?
Es wird wieder so kommen. Ich werde wach bleiben, um auf Zeichen zu warten. Obwohl es wahrscheinlich besser wäre, einfach los zu lassen.
Mein eigenes Ding zu machen.
Aber die Hand ist über mir. Und hält mich fest, wie eine Marionette.
Wenn man Probleme hat, sollte man sie nicht nach außen tragen. Es bringt keine Veränderungen. Das Leben bleibt das Gleiche.
Bleibt die Frage: Was mach‘ ich mit der Wut in mir? Die Wut auf Menschen. Die Wut auf die Unveränderlichkeit der Dinge. Die Wut auf die Machtlosigkeit. Bleibt sie? Geht sie? Kann ich mit ihr leben?

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arrangements

We made our garden ready for the winter. Our banana-plant is now coverd with many many many things.
These silly gloves are uncomfortable and they look scary. But they are garden gloves…what was I thinking?
I’m in school again. It’s boring, but I think I will survive it ;) It’s just school…and only for two weeks by now.
This evening I’m going to a concert. It will be great, I hope :)

cause you’re amazing

[getan] ein Morgenspaziergang
[gesagt] Ich mach nichts, nicht dass ich eure Routine zerstöre.
[gedacht] Warum wollte ich nochmal nach Hause?
[gesehen] Forrest Gump
[gehört] Just the way you are (Kina Grannis)
[gelesen] „eines tages vielleicht“
[geärgert] über mancher Menschen Sturheit
[gewünscht] Sonne
[gefreut] über Sonne :)
[geplant] es geht nach Schweden…heute.

Wunsch

Ich wünschte, ich wäre wieder in der Schule. Nicht in der Berufsschule. Richtig ein Schulkind.

Warum?
Weil

– mir die Gesellschaft fehlt
– mir die Naivität fehlt
– mir das Gemeckere über Hausaufgaben fehlt
– alles doch irgendwie geordnet war
– man da noch an das Gute geglaubt hat
– ich die freien Nachmittage vermisse
– ich Zuhause vermisse!

„Erwachsen ist nur der, der Kind bleibt.“ (Erich Kästner)

fú lǎng xī sī kǎ

Mein Name auf Chinesisch.

An einem Tag wie diesem, an dem einem zu oft gesagt wurde, man sei zu ruhig, soll sich doch mal ins Gespräch einbringen, soll mehr Selbstbewusstsein haben, an einem Tag wie diesem, wünsche ich mir, wegzuschweben von der Welt und alle Probleme hinter mit zu lassen.
Allein sitze ich da, erfüllt mit meinen Gedanken. Gedanken, die da sind, wenn ich einschlafe, da sind, wenn ich aufwache und sogar dazwischen – da sind.
Probleme, die man nicht auf andere abwälzen will, weil sie zu persönlich sind.
Selbst eine Frage nach dem Befinden ist nicht mehr so einfach zu beantworten. Das gespielte „Gut!“ mit dem natürlich aufgesetzten Lächeln und der glücklichen Stimme ist verschwunden. Weg ist es. Dafür kommt ein nicht gewolltest, viel zu tief aus dem Herzen kommendes „Geht so!“. Und schon wurde man erwischt. Die Fassade ist gefallen, man muss auf Fragen antworten. Antworten, die doch eigentlich im Kopf bleiben sollten.
Was hilft?
Reden? Aussprechen? Das Leid klagen? Die Sorgen mitteilen? Ein Tee? Ein erholsamer Schlaf? Ein offenes Ohr?
Ich weiß nicht, was gut ist. Wer weiß das schon?