einmal Opfer, immer Opfer

Der schöne Schein trügt.

Es wird wohl das einzige Mal sein, dass ich darüber schreibe. Und eigentlich rede ich nicht gerne darüber, aber ich möchte es einfach mal loswerden.

Ich war ein Mobbing-Opfer. Ja wahrscheinlich wird das jeder sagen, dass er schonmal gemobbt wird. Damals gab es das Wort noch gar nicht. Ich nannte es immer Ignoranz. Mein Vati hat mir den Spruch „Ignoranz ist des Menschen größter Feind“ gelehrt. Leider kam ich nie in den Genuss Wahnsinn, so etwas zu verüben. Zu der Ignoranz kam Hinterm-Rücken-Tuscheln. Was in der Kombination besonders schlimm und nervenaufreibend ist. Was hab ich in dieser Zeit Tränen vergossen. Es war eine schlimme Zeit. Ich denke nicht gerne daran zurück. Sich einsam und alleine und verlassen zu fühlen, ist für mich immer noch das Schlimmste.

Jahre vergingen und ich baute wieder Selbstbewusstsein auf. Langsam, aber stetig. Doch noch immer, wenn mir nur Leute entgegenkommen, sie mich nur kurz anschauen, danach lachen, denke ich, ich bin gemeint. Das Gefühl dauert nicht mehr so lange an, wie früher. Mit einem Kopfschütteln und einem Gedanken ‚Nein, du bist nicht gemeint!‘ ist es meist wieder weg. Aber es ist da. Klar und deutlich. Und es wird vermutlich immer bleiben.

Ich hasse die Menschen, die dafür verantwortlich sind. Die einen Menschen so fertig machen, dass er noch bis an sein Lebensende die besagten Gefühle haben wird. Ich „danke“ euch dafür, dass ich so bin, wie ich jetzt bin.

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Veränderungen

Zur Zeit sieht es in meinem Kopf recht wirr aus. Deswegen auch die wenigen Einträge.

[getan] mich überwunden
[gesagt] Das nervt einfach!
[gedacht] Es gibt Leute, die gibt’s gar nicht.
[gesehen] Toy Story 3 *sehr zu empfehlen*
[gehört] A Fine Frenzy
[gelesen] wie sollte es anders sein: The Time Traveler’s Wife (aber bald fertig)
[geärgert] über einen Menschen, über den es sich gar nicht lohnt, sich zu ärgern
[gewünscht] Urlaub!
[geplant] Sachsen-Anhalt-Tag nächstes Wochenende

today i’m gonna surprise my diary

Ich habe wieder angefangen Tagebuch zu schreiben. Obwohl ich es wohl nicht als Tagebuch, sondern eher als „aller-2-3-Tage-Buch“ bezeichnen würde.
Und eine Tagebuch ist es in dem Sinn auch nicht. Eher ein „ich-schreib-da-mal-jetzt-was-rein-damit-ich-es-nicht-mehr-im-Kopf-habe“-Buch. Aber es tut wahnsinnig gut.
Einmal bin ich mitten in der Nacht aufgewacht, bin aufgestanden, habe den Gedanken da rein geschrieben und habe mich wieder schlafen gelegt. Dazu ist es für mich da.
Außerdem habe ich mir das Buch in Göteborg gekauft. Eigentlich ist es ein Notizbuch, aber im Prinzip kann man ja aus allem ein Tagebuch machen, wenn man nur will. Und Göteborg weckt Erinnerungen und wieder Freude. Jedes Mal, wenn ich es sehe, freue ich mich :)

Achso, die „look down“ Kategorie habe ich neu eingeführt, denn ich mag Bilder, in der die Kamera nach unten gerichtet ist. Meistens sind üblicherweise meine Füße darauf zu sehen. Es werden also noch mehr solcher Bilder folgen.

happy august

Ich hatte einen wunderschönen Samstag. Einen der schönsten Tage seit langem wieder.

[getan] Abschied genommen

[gedacht] Man sollte keine Erwartungen haben.

[gesagt] Was ist nur geworden?

[gesehen] Scrubs

[gehört] Geigen und Klaviere

[gelesen] The Time Traveler’s Wife

[gewünscht] Verlängerung

[gemacht] Baden gewesen

[gehabt] Spaß

[gefühlt] Einsamkeit in einer Menge von Menschen

[gehasst] mich

[geärgert] unbeantwortete Fragen

[gewünscht] Überraschungen, Antworten