Happy New Year! Happy Old Year?

Jerup14-15-180Da ist das neue Jahr schon wieder drei Tage alt, da sollte ich vielleicht auch mal aus meinem Loch gekrochen kommen. Frohes Neues euch allen!

Ich habe keinen großen Beitrag geplant, ich verarbeite einfach nur mal kurz das alte Jahr und was davon in Erinnerung geblieben ist.

Vor allem Reisen sind mir hängen geblieben. Nie werde ich den Anblick New York Citys bei unserer Ankunft in der Abendsonne vergessen, und wohl auch nicht den schrecklichen Jetlag, der es aber 1000x wert war. Oder die zahlreichen Flüge, so oft habe ich in meinem Leben noch nicht in Flugzeugen gesessen und dann die meiste Zeit auch noch für mich alleine. Was mich aber in meiner Selbstständigkeit endlich bestärkt hat, mir macht es keine allzu große Angst mehr in fremde Städte und Länder zu reisen, wenn nur alles gut geplant ist.
Reisen 2014: Harz, USA, Stockholm, Hannover, Berlin, Leipzig, Dänemark

Wenn ich 2014 beschreibe, dürfen Serien nicht fehlen. Es klingt total kitschig, aber für mich sind sie manchmal viel mehr als nur eine TV-Sendung. Gerade im vorangegangenen Jahr hat es meine Sicht auf die Welt verändert und vielleicht auch ein bisschen mich, zumindest bilde ich mir das ein. Ich habe dadurch tolle Menschen around the globe kennen und lieben gelernt, und möchte diese echt nicht mehr missen.
Serien 2014: F.R.I.E.N.D.S, Gilmore Girls, Cougar Town, Dirt, Go On, Studio 60 on the Sunset Strip, Once Upon A Time

Musik spielte auch eine wichtige Rolle. Meine Panik gegenüber lauter Musik legte sich allmählich und ich konnte wieder so einiges genießen.
Musik 2014: Ed Sheeran, Sam Smith, Kodaline, Imagine Dragons, Old Man Canyon, John Newman, Bastille …

Bei Büchern sieht es dagegen eher mau aus. Mir fehlte leider Gottes die Konzentration, ich würde so gerne wieder mehr lesen, aber nach ein paar Seiten ist es für mich schon vorbei. Im Moment habe ich gefühlt tausend Bücher angefangen, aber zu Ende gebracht habe ich immer noch keins.
Bücher 2014: John Green und „Orange is the new black“

So was wollt ihr noch hören? Persönlich und arbeitstechnisch lief’s okay. Nicht mehr und nicht weniger.

Und nun zum neuen Jahr. 2015, ich habe keine großen Ansprüche an dich, ich habe mir keine guten Vorsätze gemacht, und versuche die Hoffnung auf ein „besser“ nicht zu groß werden zu lassen. Aber vielleicht könntest du etwas netter sein, mir eine Perspektive geben, das würde mir schon reichen. Mehr möchte ich auch gar nicht von dir verlangen, denn wie man es auch immer plant, es kommt ja dann doch ganz anders.

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Gelesenes im Februar und März ’14

Ich habe gerade festgestellt, dass ich die Lesestatistik etwas schleifen gelassen habe. Aber: auch das Lesen habe ich schleifen gelassen. Mir fehlt momentan einfach die Konzentration. Entweder finde ich etwas anderes spannender oder ich schlafe einfach ein. Wobei mir auffällt: ich schlafe in letzter Zeit ziemlich oft einfach so ein. Hmmm. (Ist es eigentlich Hmmm oder Mmmmh?)
Jetzt will ich zumindest die Bücher von den letzten beiden Monaten vorstellen.

Februar 2014
1. Julie Kibler : Zu zweit tut das Herz nur halb so weh (316 S.)
Eine Geschichte von zwei Frauen aus den Staaten, Miss Isabelle, eine alte Dame in ihren 90ern, und Dorrie, ihre junge Friseurin. Miss Isabelle bittet Dorrie um eine Reise, eine Art Roadtrip. Dabei erzählt sie ihr nach und nach die Geschichte ihrer großen Liebe, einem dunkelhäutigen Jungen, was natürlich so in der damaligen Zeit nicht ging. Eine tief bewegende Geschichte, bei dir ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen.

gelesene Bücher: 1
gelesene Seiten: 316
gelesene Seiten pro Tag: 11

März 2014
1. Kai Blum : Fettnäpfchenführer USA (256 S.)
Ich brauchte etwas leichtes für Zwischendurch und da war der Fettnäpfchenführer perfekt. Der Autor hat ein Reisetagebuch von Torsten und Susanne (so nennt er sie) im Müllereimer am Flughafen Detroit gefunden. Diese Einträge benutzt er nun, um alle Fettnäpfchen aufzuführen. Wirklich interessante Sachen dabei, konnte sogar etwas lernen. Nur dieser Torsten hat mir aufgeregt. Man fährt doch in kein fremdes Land um dann davon auszugehen, dass alles wie in Deutschland ist und alle sich bitte nach ihm richten sollen. Argh, bei sowas geht mir die Hutschnur hoch. Aber sonst wirklich interessant.

2. Elisabeth Elo : Die Frau, die nie fror (505 S.)
Das dicke Buch, das Grund für die tiefe Leseflaute ist. Eine Rezension habe ich dazu ja schon verfasst.

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 761
gelesene Seiten pro Tag: 25

Ich hoffe, dass ich bald auf diesem tief rauskomme. Ich lese doch so gerne.

Gelesenes im Januar ’14

Ach jee, nun ist schon wieder Februar. Ich bin im Moment in einer kompletten Leseflaute. Aber trotzdem hab ich im Januar zwei Bücher geschafft.

1. Michael Morpurgo – Schicksalsgefährten (186 S.)
Im November letzten Jahres war ich ja beim Theaterstück und wollte danach gerne das Buch lesen…geschafft. Das Besondere an dem Buch: es wird aus der Sicht von Joey, dem Pferd, erzählt. Soll ja schließlich auch ein Kinderbuch sein. Gut zu lesen war es auf jeden Fall.

2. Seré Prince Halverson : Die andere Seite des Glücks (395 S.)
Ella hat endlich ihr Glück gefunden, bei Joe und seinen beiden Kindern, die von ihrer Mutter verlassen wurden. Doch dann ertrinkt Joe im Meer und die leibliche Mutter der Kinder taucht auf einmal auf. Ella muss nun um ihre Existenz und auch um ihr Glück kämpfen. Mich hat das Buch sehr berührt und ich kann es nur weiterempfehlen.

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 581
gelesene Seiten pro Tag: 19

Rückblick auf 2013 / Ausguck auf 2014

Na da ist das Jahr auch schon wieder vorbei. Es gab gute Seiten und es gab aber auch schlechte Seiten.

Persönlich: Noch Anfang des Jahres wusste ich nicht, wie es mit mir weitergehen wird, persönlich und beruflich. Das hat sehr an meinen Nerven gezerrt. Die laufenden Fragen „Was machst du denn nun ab Sommer?“ gingen mir so an die Nieren, dass ich zeitweise tief in die Depression rutschte. Ich glaube ich hätte studiert, hatte mich dafür auch beworben und bin sogar angenommen worden. Kurz nachdem ich den Schritt zum Arzt geschafft habe, kam die Nachricht: ich darf als Elternzeitvertretung erstmal bleiben. Das nahm mir eine große Last von den Schultern. Leider stehe ich im Moment wieder an der selben Stelle und weiß nicht, was ich ab Herbst machen soll. Ich hoffe es wird nicht wieder so schlimm, wie letztes Jahr. Auch familiär ging so einiges drunter und drüber, und ich werde nichts davon vergessen.

Medientechnisch: Dazu zähle ich mal alles Digitale, also Serien, Filme, Musik. Die altbewährten Serien sind geblieben, dazu kam „The Big Bang Theory“. Filme habe ich auch gesehen, hängen geblieben ist u.a.  „Vielleicht lieber morgen“ („The perks of being a wallflower“), „Ich einfach unverbesserlich – 2“ und „Die Monster Uni“. Musik habe ich natürlich auch gehört, durch meinen Bruder habe ich auch so einiges Neues für mich entdeckt, darunter „Imagine Dragons“ oder auch „Kaizers Orchestra“.

Hobbies: Die Postkarten sind wieder in den Mittelpunkt gerückt. Insgesamt habe ich bei Postcrossing 79 versendet und 66 Karten bekommen. Und dank Postcrossing habe ich auch eine tolle Brieffreundin dazugewonnen. Das Häkeln ist etwas in den Hintergrund gerückt, aber ich hab noch genug Wolle, vielleicht hab ich bald ja mal wieder Muße dazu. Das Fotografieren hab ich leider auch etwas vernachlässigt, zumindest was die Zeit außerhalb von Reisen betrifft. Auch an Musicals habe ich nur eines gesehen (Les Misérables) und ein Theaterstück (Gefährten).

Reisen/Ausflüge: Moritzburg (Aschenbrödel-Ausstellung), Dresden (als Ersatz der geplatzten London-Reise),  Greifswald (Hochschultag), Zoo Magdeburg (nach 4 Jahren sollte man es doch mal hinbekommen haben), Norwegen (Stavanger-Lysefjord-Umgebung) und Dänemark (Nordseeküste).

Bücher: Hier kann nun meine eigens erstellte Excel-Statistik zum Einsatz kommen. 53 Bücher waren es insgesamt, das macht durchschnittlich 4 Bücher pro Monat, wobei der Juni mit 8 Büchern der Beste war. In Seiten aufgeschlüsselt sind das insgesamt 16474, was wiederum durchschnittlich 45 Seiten pro Tag macht.
gelesenes13Ich könnte mich nun nicht für ein Lieblingsbuch dieses Jahr entscheiden, es waren für sich alle gut (bis auf ein paar Ausnahmen vielleicht).

Aussicht auf 2014: Ein bisschen habe ich Angst davor, ein bisschen freue mich mich tierisch darauf. Ich möchte mich selbst wieder in den Griff bekommen und nicht solche Zukunftsängste haben, aber das klingt leider einfacher, als es ist. Auf jeden Fall freue ich mich auf meine Reiseplanung. Ein Land werde ich völlig neu entdecken und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Welt auf der anderen Seite des Ozeans. Ansonsten bleibt auch 2014 erstmal offen.

Herzlich Willkommen neues Jahr! Ich bin äußerst gespannt!

Happy New Year

Januar12-007Ich wünsche euch ein schönes neues Jahr.
Noch befinde ich mich in Dänemark, in den Morgenstunden beginnt meine Bahnreise wieder zurück, einer muss ja schließlich arbeiten ;)
Ich hoffe das neue Jahr wird besser (aber das denke ich immer), auf jeden Fall ist eine Menge geplant und ich freue mich riesig darauf. Das allein sollte 2014 schon besser machen.
ALLES GUTE FÜR 2014!