haarige Sache

Die habe ich heute erstanden. Ich habe mich in sie verliebt ♥
Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einer Spange, damit die Haare beim Duschen nicht immer nass werden. Naja das war wohl nix.
Wer sich jetzt fragt, warum ich denn keine Spange zu Hause habe: noch vor einem Jahr hatte ich so kurze Haare, dass man mich 1. mit einem Jungen hätte verwechseln können und 2. dass ich selber kaum reinfassen konnte. Also auch keine Spange.
Ich bin stolz auf meine Haarlänge, jeden Tag ein paar klitzekleine Millimillimilli-Meter mehr. Diesmal werden die Haare gepflegt. Ja diesmal. Damals hat das nicht so geklappt, da waren mir die Haare auch so ziemlich egal. Damals war etwa mit 14. Jetzt sind sie mir wichtig.
Und dafür kriegen sie dann auch schicke Schmetterlinge :)
Schönen Abend noch ☺

PS: Ich werde doch wohl nicht etwa zum Möchtegern-Vielblogger!?

part of my friday

Attention! I’m in the mood to write in English. Yeah, I think, write and read better English than I speak it. So it is no excuse for a good English now, anyway. So, nobody is perfekt and besides: English isn’t my mother language. So sorry for all mistakes.

I thought about my last entry. After I read it, I really wanted to delete it. But then I thought that was a part of me and this part of me must hae the chance to express. So there we go. Today I wanna show some expression of yesterday. I’m in a photograph-mood at the moment. So enjoy it.


At 8.45am I was leaving my flat.


That are the mail boxes of the house. Mine is almost always empty. Unfortunately. No fan post (;


Then I have to wait for my tram or street car or whatever. „Straßenbahn eben.“


The ride take approximately 20min, I never look on my watch. Because I read or listen to music or something.


Yesterday was a cat on my way. Do you know that I don’t like cats?


I walk another 10 minutes.


And then I’m there.



And then I work until 5pm. The reader were really in a good mood yesterday. It was fun to work.


I arrived at the central station at 5.30pm. And my train don’t drive until 6.12pm. So I have to wait.


While I’m sitting on the train, I’m always reading. This time „The Time Traveler’s Wife“ by Audrey Niffenegger. How you may see: in English (:

At 8.14pm I was home (there is at the moment a construction on my way, so it took a little longer than usual) and my mom pick me up.
And then I was home. Home sweet home.
Have a nice day (:

Stillstand?!

Was ist das? Auf einmal denke ich, alles um mich herum dreht sich, nur ich stehe still. Ich habe in letzter Zeit sehr oft auf das vergangene Jahr geschaut. Es war ein schönes Jahr, es war ein aufregendes Jahr. Es war aufregend im positiven und negativem Sinne. Ein Umzug war dabei. Meine Ausbilderin verstand nicht, als ich heute sagte, ich lebe mich so langsam ein. Ich werde mich hier nie einleben. Es ist einfach nicht mein Zuhause. Meine Wohnung gefällt mir zwar mittlerweile und ich freue mich darauf endlich „nach Hause“ zu kommen, aber es ist und wird nie mein Zuhause sein. Ich bin stiller geworden, im Laufe des Jahres. Am Anfang habe ich noch viel erzählt, wollte mich mitteilen, wollte mich zeigen. Ich glaube, es war nicht zu meinem Gunsten. Es ging nach hinten los. Ich ziehe mich noch mehr zurück, teile mich nur noch notgedrungen und bei Leuten, die mir sehr am Herzen liegen, mit. Auch das wird nach hinten losgehen. Ich merke es, mir hört man (gerade dann, wenn es mir wichtig ist) nicht mehr richtig zu und wird manchmal nur mit einem „Mh? Was hast du gesagt?“ abgetan. Das tut weh. Sehr sogar. Ich ziehe mich weiter zurück, habe das Gefühl mein Schneckenhaus immer mit mir mitzutragen, damit ich mich ganz schnell darin verkriechen kann. Ich habe im vergangenen Jahr gelernt, was Zuhause bedeutet. Es bedeutet mir mehr, als je zuvor. Mit der Erfahrung jetzt, wäre ich vor einem Jahr nicht weggegangen.  Was ich aus dem letzten Jahr mitnehmen werde: die Erfahrung selbstständig, relativ allein einen Monat lang im Ausland zu verbringen. Ich würde es jeder Zeit wieder machen und ich lege es jedem Nahe, der über den Tellerrand schauen will. Komischerweise hatte ich in Schweden nie großes Heimweh, ich habe mich wohler gefühlt, als die ganze Zeit davor. Das ist das positivste in diesem Jahr. Negative Dinge habe ich viele (kennen)gelernt. Ich lernte mit Verlust umzugehen, ich lernte alleine zu sein, ich lernte, was es bedeutet einsam zu sein. Ich hab viele Tritte in den Magen bekommen, ich war oft traurig, verzweifelt, gestimmt. Aber ich ließ es mir nicht anmerken. Nach außen, war ich meistens stark. Bin ich immer noch. Ich zeige nicht, wie es in mir aussieht. Das soll keiner mehr wissen. Es interessiert keinen. Auch wenn sich einige daran interessieren, der Mensch bleibt egoistisch. Das sind meine Worte zum letzten Jahr. Die die mir gerade eingefallen sind. Ein Jahr.

hello again

Mir ist noch immer nicht klar, welches Land ich schöner finde. Bin ich in Norwegen: Norwegen. Bin ich Schweden: Schweden. Bin in Deutschland: Norwegen und Schweden. Ach das ist schon schwer. Auf jeden Fall hatte ich einen schönen Urlaub. Ich lasse hiermit mal Bilder sprechen:

1 – Ålesund (wunderschöne Stadt)
2 – Fjord (wir sahen mehr als einen)
3 – Papageitaucher (auf der Insel Runde)
4 – Eisscholle (im Juli!)
5 – wieder ein Fjord (ich hab’s ja gesagt)
6 – Göteborg (meine ehemalige Heimtag auf Zeit)

Wir haben über 1000 Bilder gemacht. Ein Urlaub voller Postkartenmotive. Wer brauch schon die Alpen, wenn er die Fjordlandschaft von Norwegen hat.

Allerdings glaube ich, dass der Urlaub auch gezeigt hat, das es vermutlich wirklich der letzte mit Familie ist. Ich war zeitweise bis in die Haarspitzen genervt. Anscheinend hab ich mich doch an das Alleinleben gewöhnt. Auch wenn ich das immer abstreite. Aber man gewöhnt sich echt dran.
Außerdem habe ich zu viel nachgedacht. Da es die ganze Nacht hell war, hatte man gut dazu Zeit. Meist hoffte ich, ich würde davon endlich einschlafen (vom Nachdenken). Aber das wurde nichts. Dafür habe ich 4 Bücher gelesen. In zwei Wochen.
…und man weiß einfach nicht wohin mit den Gedanken…vor allem wenn man sie nicht mit anderen teilen kann. So ein Mist Gefühl.
Zurück zu Hause hatte ich aber bisher nicht viel Zeit zum Nachdenken, die Hitze macht mir ziemlich zu schaffen. Von einem Tag auf den anderen gleich von 13°C auf 39°C. Und dann auch noch arbeiten. Ich schwitze schon, wenn ich nur blintzel.

Das soll es sein für das Erste. Irgendwann gibt es mal wieder qualitativ bessere Einträge. Versprochen.

PS: Endlich hat der Fußball-Wahnsinn ein Ende! Was bitte hat das Bundesverdienstkreuz mit Fußball zu tun???