seufz

Ich bin auch zu nichts mehr zu gebrauchen. Wenn ich da so rüberschaue zu Cathrin, da läuft der Blog und es geht was ab (und ich verspreche ich werde hoffentlich bald deinen Blog öfter besuchen, lesen tu ich aber :D). Hier allerdings ist Totenstille. Was ja nicht unbedingt schlimm ist, da draußen findet halt dann doch noch das echt Leben statt, ob man es will oder nicht.
Für mich scheint sich in der Zukunft was zu ändern. Zumindest habe ich das so im Gefühl. Und eigentlich ist es auch vollkommen logisch, wenn der Arbeitsvertrag in knapp 3 Monaten ausläuft. Ich bin ein einziges Nervenbündel und möchte am liebsten die Zeit anhalten, bis sich alles geregelt hat, aber das wäre ja viel zu schön. Im Moment heißt es einfach nur „Abwarten und Tee trinken“.

Und den Kopf über die heutige Jugend schütteln, die sich anscheinend nun mit „Ey, du Asylantenheim!“ anspricht. Was ist nur aus dieser Welt geworden?

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tillbaka

Schweden14-365Ich bin mir nicht sicher schon jemals ein Bild von meiner eigenen Person gepostet zu haben. Wenn dem so sei, ist dies dann wohl eine Premiere. Herzlichen Glückwunsch Franziska!

Zurück bin ich auch wieder, wie ihr unschwer erkennen könnt, schon seit einer Woche allerdings. Donnerstag (so wie gestern) war aber auch der erste Tage an dem ich mal durchatmen konnte ohne etwas vorgehabt zu haben (die pure Erholung aus Schweden ist schon längst verflogen). Am Montag standen morgens Arztbesuche auf dem Termin, dann eine Zugfahrt und Spätdienst auf Arbeit. Dienstag ging es nach der Arbeit mit der lieben Linda ins Kino zu „Drachen zähmen leicht gemacht 2“ und da wir danach so begeistert von Ohnezahn waren, haben wir nach längerer Suche uns noch eine kleine Spielfigur zugelegt (ja, wir sind halt Kinder!). Und am Mittwoch ging es schon wieder ins Kino (wenn dann richtig), mit den ehemaligen Kollegen zu „Monsieur Claude und seine Töchter“ (sehr amüsant!) und dann noch zum Griechen essen.

Der Urlaub an sich war allerdings wirklich erholsam. Mehrmals am Tag hüpfte ich in den See…ist schon praktisch so ein Ding direkt am Ferienhaus zu haben, das vermisse ich echt. Natürlich haben wir uns Stockholm angesehen und waren wagemutig auf dem höchsten Kettenkarussel der Welt in Gröna Lund, sowie haben die beiden As und Bs im ABBA Museum und die Königin auf Drottningholm besucht…alle genannten waren aber leider nicht anwesend.

Der Alltag hat mich also komplett wieder in seiner Hand. Seit heute bin ich übrigens im neuen Elternzeitvertrag für 36h drin, d.h. 4h weniger in der Woche als sonst. Na mal sehen wie das so wird. Ich war auch ein wenig kreativ, auf Tumblr, bis mir bald die Hutschnur hochging, weil diese blöde Größenlimit einfach blöd ist…ein paar neue Gifs sind aber trotzdem draus geworden. Oh, und ich lese wieder mehr, im Juli ganze 5 Bücher. Vielleicht sollte ich mal wieder ’ne Lesestatistik machen.

Das soll es erstmal von mir gewesen sein, ich verabschiede mich mit Sam Smith, bye bye

Was macht man eigentlich als FaMI?

Verena hat eine nette Blogparade gestartet, bei der man seinen Beruf vorstellen kann. Und das finde ich gerade bei meinem Beruf sehr wichtig, denn die gängigste Aussage zu Bibliotheksmitarbeitern ist nun mal: „Ach, ihr lest doch nur den ganzen Tag.“ Um dieses Klischee nun mal aus euren Köpfen zu verbannen, hier nun meine bisherige Arbeit als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Bibliothek.

Ausbildung
Ich habe drei Jahre in einer öffentlichen Bibliothek (Stadtbibliothek) gelernt. Der Ausbildungsberuf ist allerdings vielfältig, sodass man auch Stellen in Archiven, wissenschaftlichen Bibliotheken, Informations- und Dokumentationsstellen (z.B. Sendeanstalten), Krankenhäuser/Arztpraxen und Bildagenturen ergattern kann. Während der Ausbildung kommt man natürlich rum, sodass man eigentlich so gut wie alles miterlebt. Wir haben mehrere Zweigstellen, eine Fahrbibliothek, sowie natürlich das große Haus der Zentralbibliothek. Im Allgemeinen kommt aber meistens das selbe dabei rum: Medien einstellen, Regalordnung, Reparaturarbeiten, andere Katalogarbeiten, Löschen von Medien, Einarbeitung von neuen Medien, Auskunftsdienste, Verbuchungsdienste, Veranstaltungen uvm.

Stadtteilbibliothek
In meinem einem Übernahmenahmejahr war ich in der kleinen Stadtteilbibliothek in der ich auch mein 1. Lehrjahr verbracht habe. Man muss sich eine Zweigstelle immer kleiner und beschaulicher vorstellen, als eine große Zentralbibliothek, dafür ist es dann aber auch (meiner Meinung nach) gemütlicher und familiärer. Mit den Kollegen habe ich mich super verstanden und so machte das Arbeiten natürlich noch mehr Spaß. Am Morgen wie immer: Bücher einstellen. Da wir erst nachmittags aufmachten, sind vormittags meistens Veranstaltungen und Führungen vorgesehen. Dazu zählen: Einführungen in die Bibliothek für verschiedene Altersstufen, Bibliotheksführerschein für Kindergartenkinder, themenspezifische Veranstaltungen für alle Altersstufen und Ferienveranstaltungen. Diese habe ich dann mit vorbereitet, durchgeführt oder hab einfach nur zugeschaut und aufgepasst, dass die Kinder das doch auch machen ;) Dazu kommt dann noch das alltägliche, wie schon oben genannt: die Verbuchungstheke. Dadurch dass es in einer Zweigstelle viel kleiner ist, macht man hier natürlich alles auf einmal. Ausleihen, Zurücknehmen, Anmelden, Verlängern, Beraten (manche Leser haben wahrscheinlich die Bibliothek noch nie von Innen gesehen) und oft nebenbei schon Bastelsachen für die nächste Veranstaltung vorbereiten.

Einarbeitung / Erwerbung
Seit Ende Juli bin ich nun in der Erwerbung. Eine gesonderte Abteilung in der Zentralbibliothek die sich nur um die Beschaffung von Medien und deren Einarbeitung befasst. Mein Aufgabengebiet besteht aus den AV-Medien, die audio-visuellen-Medien, d.h. Hörbücher, Musik-CDs, DVDs und Blu-Rays. Da es bei AV-Medien keine Preisbindung wie bei den Büchern gibt, muss ich überall einen Preisvergleich bei 3 verschiedenen Händlern machen. Die Bestellungen kommen übrigens von den Lektoren (welche studierte Bibliothekare sind), ich darf also nicht aussuchen, was ich bestelle ;) Wenn die Lieferungen dann kommen, werden die (teils unter großem Kraftaufwand) ausgepackt und kontrolliert, dann wird die Rechnung eingegeben, die dann weiter an die Verwaltung geht. Die ganzen Medien müssen inventarisiert werden, d.h. Ringaufkleber und Barcodes draufkleben und das ganze in den Computer ins Bibliotheksprogramm eingeben. Danach gehen sie weiter an anderen Kollegen zur Titelaufnahme (also der genauen Aufnahme aller möglichen Daten, wie Autoren, Titel, Verlage, usw.) und dann zum Lektor, der die Systematik vergibt. Erst zum Schluss kommt es wieder zu mir, wo ich dann nochmal alles kontrolliere und die Sicherungsstreifen anbringe. Fehlt dann nur noch das Etikett, das unsere Buchbinderin anbringt. Und zack ist das Medium für den Leser fertig.
Ansonsten habe ich auch noch Verbuchungs- und Anmeldungsdienste. Was sehr schön ist, denn ich arbeite zwar gerne im Büro, aber 8h am Tag die gleichen Wände sehen, ist auf Dauer nicht wirklich spannend. Da ist es manchmal schon ganz schön auch mal unsere Leser zu sehen, so schwierig sie auch manchmal sind ;)

Na klar schaue ich mir dann auch mal Bücher an oder lese mir den Klappentext durch, aber dazu bleibt meistens nicht wirklich Zeit. So viel zum Thema „Den ganzen Tag lesen“. Ich mag meine Arbeit wirklich sehr und hoffe, dass ich dort noch etwas länger arbeiten kann. Ich bin gerne ein FaMI :)

baaaack

Norwegen13-373Ich bin zurück aus Norwegen. Und schon schmilzt man hier in Deutschland dahin. Was soll das denn? Da muss man wieder arbeiten und schon schwitzt man, weil man mal eben ein Buch anhebt.
Aber Norwegen war fein. Ich habe mich erholt, habe gelesen (drei Bücher!), habe mich erholt, war wandern, habe Tiere beobachtet, habe den Schiffs- und Bottverkehr vor unserm Haus beobachtet, war auf dem Preikestolen, hatte Höhenangst, war furchtbar nervös, bin wieder gewandert, war auf dem Kjerag, klebte vor Angst am Felsen fest, habe mich vom Schock erholt, habe wieder gelesen und mich erholt. Alles in allem war es ein super Urlaub und wie es Urlaube so an sich haben, war er auch viel zu schnell vorbei.
Und da bin ich auch schon beim Thema Arbeit. Seit Montag arbeite ich in einer anderen Abteilung als Elternzeitvertretung (also erstmal Mutterschutz und dann Elternzeit, ihr wisst schon!). Nicht mehr in der kleinen Zweigstelle, sondern nun in der Einarbeitung. Bisher ist alles in Ordnung, obwohl ein bisschen die Menschen vermisse. Bisher saß ich nämlich nur im Büro, und ich mag das Büro, aber immer die gleichen vier Wände sehen, ist echt eintönig. Aber das ist nicht immer so, morgen darf ich wieder an die Verbuchung. Es ist eine Umstellung, aber es wird schon. Auch wenn ich bei meinem Besuch in der „alten“ Arbeit heute gemerkt habe, wie sehr ich es doch vermisse.
Aber wer hat heute schon noch eine Wahl? Hauptsache ich kann bleiben und ich habe Freude daran.

der letzte Tag

Das war er nun, der letzte Tag.
Wie immer aufgestanden, geduscht, gefrühstückt, zusammengepackt, Straßenbahn gefahren, gelaufen und aufgeschlossen. Heute brauchte ich nicht aufschließen, es war schon eine Klasse da, bzw. gerade am Gehen. Aber die nächste Klasse wartete nicht lange auf sich. 2. Klasse, Buchvorstellungen, entspannt. Dann noch ein bisschen aufräumen, Mittagspause. Ausleihe, Rücknahme, Anmeldungen, Ferien-Projekt, läuft alles. Bücher hier, Bücher dort. Alles wie immer. Die ersten Kollegen gehen, ich werde bis zum Schluss bleiben. Von allen höre ich ein großes Danke und ein „Wir werden dich vermissen.“ – „Aber ich bin doch nicht aus der Welt. Ich bleibe sogar in der Stadt.“ Ja, ich bleibe hier, noch ein weiteres Jahr. Dann das letzte Mal Computer ausschalten, Fenster kontrollieren, Stecker kontrollieren, das Rollo runterlassen, das Schild reinholen. Noch ein Drücker und das war’s.
Das war er, mein letzter Tag in der kleinen Zweigstelle am anderen Ende der Stadt. Und ich kann aufrichtig sagen: Ich werde es wirklich vermissen.

Buchvorstellung

Hallo ihr Lieben da draußen vor den Bildschirmen dieser Welt.
Ich habe ein Problem, oder auch nicht. Ich weiß es noch nicht so richtig.
Könnt ihr euch vorstellen, dass ich noch nie in meinem Leben eine richtige Buchvorstellung gemacht habe? (Die eine da in der 4. oder 5. Klasse zählt nicht, denn ich kann mich nicht mal mehr an das Buch erinnern.)
Und nun kommt’s. Ende November kommt eine 8. Klasse in die Bibliothek und wir sollen ein paar Jugendbücher vorstellen. Nur kurz, 5 Minuten oder so. Also eigentlich nicht die Welt. Die Bücher habe ich mir auch schon rausgesucht und werde sie mir nächste Woche (URLAUB!) zu Gemüte führen.
Jetzt kommt meine Frage: Könnt ihr mir ein paar Tips geben, was man da so mit reinstecken muss und was zu beachten ist? Ich bin kein großer Redner und habe deswegen ein bisschen (aber wirklich nur ein bisschen) Bammel.
Ich wäre euch Bücherwürmern sehr dankbar :)

Das ist doch …


Weil Silly einfach toll ist.

Ansonsten bin ich genervt. Für andere bin ich anscheinend der Pampel der Nation und die glauben, dass sie es mit mir machen können.
An die Leute da draußen: DANKE, ich mag meine Freizeit!!! Ich bin gerne Zuhause (das versteht anscheinend keiner, weil sie ja alle dort Zuhause sind, wo sie auch wohnen) und habe keine Lust „noch ein bisschen“ länger zu machen. Ende.
Dazu müsste man mal eine Rechnung erwähnen. Ich arbeite an fast jeden Tag der Woche 8,5 Stunden plus halbe Stunde Mittag, macht neun Stunden. Ich brauche ca. 45 min hin und wieder zurück, macht 1,5h. 8h am Tag schlafe ich (den brauch ich nämlich). Bleiben mir noch 5,5 Stunden, davon ist mindestens 1 Stunde „Aufstehen“. Also noch 4,5 Stunden. Ich habe einen Haushalt zu führen, muss mir Essen machen, einkaufen gehen und nach der Arbeit bin ich meistens so k.o., dass ich nur noch ins Bett falle. Meine Freizeit ist also ohnehin schon knapp bemessen.

So, das musste mal raus, jetzt geht’s mir ein bisschen besser.