Kennt ihr das?

Ihr liegt im Bett, wollt schlafen und der Kopf brummt? Also ich meine jetzt keine Gedanken. Ich meine ein echtes Brummen. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob nicht bei meinen Nachbarn ein Generator steht, der schon die ganze Zeit brummt. Oder ob ich es nur höre.
Die Depression war immer in einem Fall atypisch: ich konnte normal schlafen. Davon kann ich mich jetzt wohl verabschieden, dank dem elenden Brummen.
Ich hab es so satt mir auf Arbeit den Arsch aus der Hose zu lächeln, obwohl ich da anscheinend der letzte Popel bin. Und Zuhause sitze ich apathisch vor dem Fernseher und bin nicht mehr ich selber. Aber wer bin ich auch schon?
Ach ja, jemand der ein Brummen im Kopf hat.

Das war das Wort zum Samstag. Gute Nacht. Brumm brumm.

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wunderschön alt

Nachdem ich heute schon den ganzen Tag etwas nachdenklich durch die Gegend stiefelte, erreicht mich diese Karte aus Las Vegas:
US-2595231Und da fand ich sie schon wunderschön. Aber als ich sie umdrehte, hat es mich fast aus den Socken gehauen:
unbenanntSchaut euch diese wunderbare Schrift an! Sogar die Adresse war so wunderschön geschrieben (die ich hier natürlich nicht ablichte). Hach, so kann der Tag ruhig enden :)

old vs. new

Januar14-085Zwischen diesen Bildern liegen fast 10 Jahre. Zehn Jahre! Ist das zu glauben?
Den Damaligen musste ich machen lassen, weil ich mit der Schule nach London wollte und ich noch keinen Personalausweis hatte (da noch nicht 16).
Den Jetzigen musste ich machen lassen, weil ich schon wieder nach London will. Aber nur als Zwischenstopp für drei Stunden. Denn dann geht die große Reise erst richtig los.
(PS: Ich mag beide Bilder nicht!)

brrr

Mehr fällt mir bei dem Wetter gar nicht mehr ein. Eigentlich habe ich gar nichts gegen Kälte, aber doch trifft es mich immer völlig unvorbereitet.
Da habe ich mir doch heute vorgenommen die Straßenbahn zu nehmen, damit ich mir nicht den Allerwertesten abfriere. Natürlich hatte gerade heute mein Zug so viel Verspätung, dass die Bahn schon weg war. Und sonntags fahren bekanntlicher Weise die Straßenbahnen auch nicht sehr nutzerfreundlich. Also hab ich mich auf den Weg gemacht, ich dachte besser laufend frieren, als stehend frieren. Und dabei stellte ich fest, dass so ’ne Jeans ganz schön dünn ist, vor allem wenn so ein nebelartiger Schnee runterkommt. Nebenbei dachte ich auch noch „Ach, lass de bleede Rotze doch festfrieren!“ und griff doch wieder zum Taschentuch, ein bisschen Würde hat man dann ja doch noch. In meiner Wohnung angekommen spürte ich weder Beine noch Zehen, nur um dann festzustellen, dass die Heizung mal wieder nicht funktioniert. Das hatte ich schon einmal vor 2 Jahren zur selben Zeit und praktischer Weise immer, wenn es draußen zweistellige Minusgrade sind. Ich werde es bis morgen beobachten und dann nerve ich wieder mal meinen Vermieter. Solange muss mein geliebtes Linsenkissen wieder herhalten. Und die heiße Dusche sowie ein schöner heißer Tee.

Habt ihr auch Probleme mit der Kälte? Oder lässt euch das völlig kalt? (Haha, Witz komm‘ raus, du bist umzingelt!) Noch spontane Tipps zum Warmhalten?

icy

Januar14-082Die ganze Zeit lässt sich der Winter nicht blicken und kaum passt man mal nicht auf, fällt man auf dem Weg zur Arbeit fast auf dem Hintern. Es ist so gesäßglatt, dass ich über die Grünanlagen laufen musste, anscheinend die einzige Stelle wo kein rutschiges Ungetüm wartete.
Noch am Wochenende bin ich bei halbwegs Sonnenschein durch den Harz gestiefelt. Den Kurzurlaub, den ich als Erholung für meine Mama gedacht hatte. Wäre da nicht der männliche Teil der Familie, der einem das ganz schön vermiesen kann (ohne was zu sagen). Aber reden wir nicht davon.
Eine liebe Kollegin und Freundin hat sich nun auch in die Blogwelt gefunden. Herzlich Willkommen, Kalassin! (Schaut drauf, schaut drauf, schaut drauf!)
Was ist heute noch aufregendes passiert? Ich habe ein Buch gewonnen. Mit 500 Seiten und ein Thriller, aber hey, es klang gut ;)
Und dann habe ich heute Post bekommen. Wegen mir kann es nun echt mit der großen Reise losgehen. Naja, noch nicht ganz. Reisepass ist noch nicht fertig, Kreditkarte ist noch in Arbeit, die ESTA-Unterlagen hab ich noch nicht ausgefüllt und Geld wollte ich auch noch tauschen. Okay…ist vielleicht ganz gut, dass es erst im Juni losgeht.
Und wie vertreibe ich meine Zeit ansonsten in diesen grauen Tagen? Mit denen hier:

Wie immer ziemlich spät dran, aber das solltet ihr mittlerweile von mir kennen. Und ich bin „Friends“ schon total verfallen. Staffel 1 ist schon geschafft, noch 9 Staffeln to go.
Und nun widme ich mich wieder den „Freunden“ und wünsche euch noch einen schönen Abend.

Nonexistent #3

Eigentlich dachte ich es wird ein wenig besser. Ich habe versucht damit zu leben.
Und es war auch besser, wir konnten uns normal unterhalten, nur das Streitthema war tabu.
Doch nun habe ich es mittlerweile schon im Gefühl, wenn ich vor der Haustür stehe, ob es gut oder schlecht wird. Und heute war es schlecht. Jeder hat mal einen schlechten Tag, aber das lässt man verdammt nochmal nicht anderen Leuten aus. Schon gar nicht an der eigenen Familie.
Wir sind ihm immer noch egal. Ich weiß nicht, warum ich geglaubt habe es wäre anders. Und das tut mir weh. Das tut mir verdammt nochmal sehr weh.

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Aus „8 Wochen verrückt“. Meine Mutter zeigte mir diesen Absatz kurz nachdem hier die Hölle los war. Ich wünschte es wäre alles ein bisschen besser.