tach auch

Das Bild sieht irgendwie so winterlich und kalt aus. Gefällt mir. Ich mag die heißen Sommer sowieso nicht. Und das Wetter zur Zeit erinnert mich sowieso an Schweden. Und da ist es ja meiner Meinung nach am Schönsten.
Noch neun Mal schlafen und dann geht es los. Mein Plan für den großen Tag: arbeiten, eher Schluss machen, höchstwahrscheinlich auf’s Mittag verzichten, Bahn fahren, Bus fahren, warten, warten und nochmal warten und dann hoffentlich ab in den Flieger und auf ins Traumland. Bitte liebe Fluglotsen, überlegt es diese Woche euch nochmal mit den Streiks, ihr würdet mir die Vorfreude sonst echt vermiesen.
Apropos Schweden… das Attentat und der Amoklauf in Norwegen hat mich ernsthaft schockiert. Die Norweger sind so ein nettes und freundliches Völkchen. Warum um Himmels willen muss man denen so was antun?
Ich hab ein bisschen Angst vorm Wochenende. Ich bin das erste Mal wirklich alleine hier. Ich fühl mich wie gefangen. Und wieder verdammt einsam. Das macht echt kein Spaß mehr, Leute. Wäre da die Vorfreude nicht…

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Guten Morgen!

[getan] geweint, gelacht, geärget, gefreut
[gesagt] „Geht schon wieder.“
[gedacht] ‚Nein, es geht nicht schon wieder.‘
[gesehen] Biathlon-WM aus Khanty-Mansiysk – im Fernsehen
[gehört] zu viel
[gelesen] Harry Potter. Nehmt mich in den Kreis der HP-Fans auf.
[geärgert] über mich selber
[gewünscht] mehr schönere Momente
[gefreut] dass die Bahn streikt *Ironie*
[geplant] ein anderer Mensch werden *haha*

And there were times

Warum ist das so?
Ich bin traurig, die sind froh
Alle andern amüsieren sich
Aber ich? Warum ich nur nicht?

Silly – Warum ich?

Die Tage sind wieder dunkel, es wird immer schwieriger das Licht zu sehen.
Es ist November, bald Dezember.
Lange Schatten sehe ich. Aber nicht mehr. Nur Schatten.
Ich mag es nicht. Dieses Getue. So tun, als wär man lieber anders. So zu tun, als sollten sie mich mögen, obwohl es mir doch eigentlich
egal ist.
Warum bin ich so abhängig von Menschen, bei denen ich mir nicht mal sicher bin, ob sie es überhaupt ernst meinen. Sie sagen es. Aber meinen
sie es auch?
Es wird wieder so kommen. Ich werde wach bleiben, um auf Zeichen zu warten. Obwohl es wahrscheinlich besser wäre, einfach los zu lassen.
Mein eigenes Ding zu machen.
Aber die Hand ist über mir. Und hält mich fest, wie eine Marionette.
Wenn man Probleme hat, sollte man sie nicht nach außen tragen. Es bringt keine Veränderungen. Das Leben bleibt das Gleiche.
Bleibt die Frage: Was mach‘ ich mit der Wut in mir? Die Wut auf Menschen. Die Wut auf die Unveränderlichkeit der Dinge. Die Wut auf die Machtlosigkeit. Bleibt sie? Geht sie? Kann ich mit ihr leben?

today i’m gonna surprise my diary

Ich habe wieder angefangen Tagebuch zu schreiben. Obwohl ich es wohl nicht als Tagebuch, sondern eher als „aller-2-3-Tage-Buch“ bezeichnen würde.
Und eine Tagebuch ist es in dem Sinn auch nicht. Eher ein „ich-schreib-da-mal-jetzt-was-rein-damit-ich-es-nicht-mehr-im-Kopf-habe“-Buch. Aber es tut wahnsinnig gut.
Einmal bin ich mitten in der Nacht aufgewacht, bin aufgestanden, habe den Gedanken da rein geschrieben und habe mich wieder schlafen gelegt. Dazu ist es für mich da.
Außerdem habe ich mir das Buch in Göteborg gekauft. Eigentlich ist es ein Notizbuch, aber im Prinzip kann man ja aus allem ein Tagebuch machen, wenn man nur will. Und Göteborg weckt Erinnerungen und wieder Freude. Jedes Mal, wenn ich es sehe, freue ich mich :)

Achso, die „look down“ Kategorie habe ich neu eingeführt, denn ich mag Bilder, in der die Kamera nach unten gerichtet ist. Meistens sind üblicherweise meine Füße darauf zu sehen. Es werden also noch mehr solcher Bilder folgen.