Rezension: „Die Frau, die nie fror“ von Elisabeth Elo

März14-001Pirio Kasparov ist eine toughe Frau Anfang 30, lebt in Boston, ihre Eltern stammen aus Russland. Mit ihrem Kumpel Ned war sie mit dem Fischerboot unterwegs bei dem auf einmal ein Riesenschiff in den kleinen Kutter kracht. Ned bleibt verschwunden und Pirio überlebt, wie durch ein Wunder, mehrere Stunden im kalten Wasser. Nach einiger Bedenkzeit will sie rausbekommen, welches Schiff sie da gerammt hat. Dabei kommt sie auf die merkwürdigsten Dinge und begibt sich bald selber in Gefahr. Darüber hinaus geht es um ihre Familie, ihre verstorbene Mutter, die ein Parfum-Imperium hinterlässt und ihren steinherzigen Vater, der nichts mit der amerikanischen Kultur anfangen kann. Auch Thomasina und ihr Sohn Noah (Sohn von Ned) spielen eine Rolle. Letztendlich führen alle Stricke zusammen.
Ich bin mit dem Roman einfach nicht warm geworden und habe auch deswegen so lange gebraucht. Mir waren es zu viele Geschichten auf einmal. Man hätte so einiges nicht gebraucht, um die Hauptgeschichte zu verstehen, die durchaus interessant war. Auch manche Handlungen der Hauptperson Pirio kamen mir schleierhaft und unglaubwürdig vor. Und zum Schluss war auch alles ziemlich an den Haaren herbeigezogen und es wirkte, als wollte die Autorin einfach nur noch fertig werden.
Leider kein Buch, dass mich in den Bann gezogen und überzeugt hat. Schade.

Allerdings bin ich noch über ein Zitat gestolpert: „Manchmal löst man knifflige Probleme am besten, indem man sie eine Zeitlang ignoriert. Es ist, als würden sie begreifen, dass sie nicht deine hysterische, von Sorgen geplagte Aufmerksamkeit beherrschen und dann einverstanden sind, kleiner und vernünfitger zu werden.“

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Ein Kommentar zu “Rezension: „Die Frau, die nie fror“ von Elisabeth Elo

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