Der bookishe Jahresrückblick 2012

Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, einen Bücherrückblick für 2012 zu machen, allerdings wusste ich nicht, wie ich das fertigbringen sollte. Und da kam die liebe Claudi mit dem bookishen Jahresrückblick um die Ecke :)
Los geht’s!

1. Welches ist das beste Buch, das du 2012 gelesen hast? (Bis zu drei Bücher sind erlaubt!)
Unbenannt-1„Ada liebt“ von Nicole Balschun (nach dem Buchhandelspraktikum geschenkt bekommen und lieben gelernt.)
„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green (Wahnsinn!)
– Die Sherlock Holmes Reihe von Sir Arthur Conan Doyle (Ich möchte ihn nicht mehr missen!)

2. Welches ist das schlechteste Buch, das du 2012 gelesen hast? (Bis zu drei Bücher sind erlaubt)
Ich möchte es nicht als total schlecht bezeichnen, aber mir hat „Die Auswahl“ aus der Cassia & Ky Reihe nicht gefallen.

3. Auf welches Buch hast du dich 2012 am meisten gefreut?
Ach jee, so richtig keins. Ich hab sie genommen, wie sie kamen ;)

4. Welches Buch wolltest du 2012 unbedingt lesen, hast es aber nicht geschafft und wirst das daher 2013 nachholen?
„Alter Schwede!“ von Gunnar Herrmann. Nachdem ich schon das erste Buch („Elchtest“) verschlungen habe, habe ich mir natürlich gleich das zweite Buch zugelegt, allerdings noch nicht geschafft es zu lesen. Für jeden Schweden-Fan ein Muss!

5. Nenne zwei Bücher. Eines von dem du 2012 negativ und eines von dem du 2012 positiv überrascht worden bist!
Unbenannt-2positiv: „Amy on the Sommer road“ von Margan Matson (Claudi hat es zwar so angepriesen, aber trotzdem war ich skeptisch. Und nun bin ich hin und weg.)
negativ: „Die Auswahl“ von Ally Condie (wie gesagt, war nicht so mein Fall)

6. Was war dein Lieblingscover 2012? (Nur ein Buch erlaubt!)
Unbenannt-3Puh, das ist schwer. Aber ich glaube ich nehme „Wie viel Leben passt in eine Tüte?“ von Donna Freitas, auch wenn ich meins ein wenig zerstört habe :/

7. Welcher Autor (egal ob dir bereits bekannt oder nicht) hat sich den Titel Lieblingsautor 2012 deiner Meinung nach verdient?
Oh mehrere, aber wenn ich mich entscheiden müsste…John Green.

8. Welches Buch hatte 2012 den größten Einfluss auf dich?
drüberleben
„Drüberleben“ von Kathrin Weßling. Ich lese immer wieder ein paar Passagen.

9. Welche deiner Rezensionen, hat 2012 das beste Feedback bekommen?
Mit meinen 5 treuen Lesern, lass ich diese Frage mal aus. Außerdem bin ich kein großer Rezensionsschreiber ;)

10. Welche neuen Blogs hast du 2012 kennen und lieben gelernt? (Bitte nicht mehr als drei nennen!)
Alle altbewerten, die ihr links sehen könnt. Aber Butterblümchens Bücherkiste möchte ich noch hervorheben. Sie hat mich wieder zum Lesen animiert. DANKE!

11. Was war Blogtechnisch dein größter Erfolg 2012? (Darunter könnt ihr so ziemlich alles fassen)
Ich schreibe wieder mehr. Das würde ich mal einen Erfolg nennen. Und an dieser Stelle möchte ich auch noch meinen treuen Lesern danken, dass sie immer da waren. Vielleicht werden es ja 2013 ein wenig mehr.

12. Was war dein Jahreshighlight 2012 Bücher betreffend?
Ich nehme mir wieder mehr Zeit zum Lesen.

Auf in ein neues Lesejahr 2013!

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Jahresrückblick 2012

Wie im letzten Jahr möchte ich auch dieses Jahr einen bebilderten Jahresrückblick machen. Denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte.

Liebes 2012,
so habe ich dich erlebt.
011Gleich zu Anfang des Jahres stand die größte Veränderung an. Und ich werde sie nie bereuen.
012~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

021Praktika über Praktika. Buchhandlung: gesäßkalt, wegen Wasserrohrbruch. Archiv: gesäßkalt, wegen knastartigem Magazin.022~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

031Endlich mal wieder dem Hobby fröhnen und eine (oder gleich mehrere) Musicalveranstaltung beiwohnen.
032~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
041Neues Leben gesehen und für die Zukunft gelernt.042~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

051Wieder ein Jahr älter geworden, Prüfungen geschrieben.032~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

061Das Ohne-Sorge-Schloss besucht und ein anderes nach der Prüfung gesucht.062~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

071In den letzten Zügen der Ausbildung, Kinder bespaßt, Diabolo spielen gelernt, am heißesten Tag im Jahr unsinniger Weise draußen gewesen.072~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

081Neue alte Arbeitsstelle (wieder) aufgenommen. Ansonsten ziemliche Leere im Kopf.082~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

09Komplette Leere, nicht mal ein vernünftiges Bild habe ich hinbekommen.

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101Zwei Regentage in Hamburg, Suche nach Heimat.102~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

111Dunkel, kalt, nass.112~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

121Er fing nicht schön an, wurde aber etwas besser.122

Liebes 2013,
ich würde mir sehr wünschen, dass du besser wirst. Und das sich der Schleier in meinem Kopf endlich wieder hebt.
Danke.

God Jul

Dezember12-135So richtig sieht das nicht nach Weihnachte aus, oder? Find ich auch.
Die anfängliche Weihnachtsstimmung war schnell verflogen. Es hätte auch jeder andere Tag im Herbst sein können.
Schon am Morgen verfolgten wir auf Google den Weihnachtsmann, wie er durch die ganze Welt reist. Am Mittag ein kleines Essen, dann weiter den Mann im roten Mantel verfolgen. Man lernt Orte kennen, das sag ich euch.
Am späten Nachmittag kam er dann zu uns. In Form anderer Personen, aber egal. Geschenke vergeben, und ausgepackt. Ich bin nun um eine L(i)eselotte, einen Nemo-Kalender, Handstulpen (mit Bommeln!), Brotbüchsen, neuen Stiften und ein wenig Geld reicher. Und ich freue mich aufrichtig darüber.
Der Opa hat nach der Soljanka und dem obligatorischen Kartoffelsalat diese Vögel, die Schweine vernichten, für sich entdeckt. Und er war nicht mehr zu stoppen.
Der 1. Weihnachtsfeiertag war ruhig, ein Weihnachtsspaziergang war aber drin, durch diese nicht sonderlich einladende „Winter“landschaft. Am Abend habe ich tatsächlich etwas zu essen gemacht, Lachs in Eierkuchen eingewickelt. Mmmh. Dann noch ein Film und nun ist auch schon der 26.12..
Vielleicht wird es ja noch ein bisschen weihnachtlich.
Dezember12-138

It’s beginning to look a lot like christmas

Dezember12-034Letztes Jahr war um mich herum so viel Weihnachten, aber nicht in mir. Ich kam partout nicht in Weihnachtsstimmung.
Dieses Jahr ist um mich herum nicht so viel Weihnachten, aber dafür in mir ganz viel. Was komisch ist, denn das Jahr lief alles andere als gut. Wahrscheinlich wünsche ich mir so sehr diese Heimlichkeit und Besinnlichkeit, weil es um mich herum und in mir so grau aussieht. Oder weil man auf Arbeit eigentlich gar nicht vor Weihnachten flüchten kann.
Ich wünsche euch noch eine schöne Adventszeit. Ich bin froh, dass es mir zumindest für einige Zeit gut geht.
Und zum Schluss noch einer kleiner Tipp am Rande: Michael Bublés Weihnachtsalbum ist einfach nur toll.

PS: Ich danke dir, Stef, für diese tolle Glocke! Elche ♥

Gelesenes im November ’12

Der November fing eigentlich gut an, aber dann hatte ich irgendwie keine Lust mehr zum Lesen. Also schon Lust, aber irgendwie keine Zeit. Denn: selbst in den 40 Minuten die ich täglich in der Bahn sitze, wird mir nun beim Lesen schlecht.
Merke: Ich muss mir wieder mehr Zeit zum Lesen nehmen und nicht drauf warten, bis Zeit kommt.
Aber nun zur „Statistik“.

1. Kathrin Weßling : Drüberleben
Bei Verena entdeckt, für lesenswert befunden und gekauft. Ein Buch über Depression und ihre Tücken. Ich habe in diese Richtugn noch kein Buch gelesen, deswegen kann ich es jetzt nicht vergleichen. Ich habe auf jeden Fall ziemlich viel angestrichen, um immer wieder darin zu lesen. Manchmal dachte ich, wie die Autorin nur in meinen Kopf gekommen ist. Hier hatte ich schon mal ein paar Textstellen herausgeschrieben.

2. Narinder Dhami : Böser Bruder, toter Bruder
Als nächstes ein Jugendbuch für eine Büchervorstellung auf Arbeit. Es las sich sehr schnell und war (bis auf das Ende) auch sehr gut. Es geht um Zwillingsgeschwister und einen Amoklauf an der Schule.

3. Morgan Matson : Amy on the summer road
Tja, Claudi hat mich mal wieder infiziert und ich musste es einfach lesen ;) Es handelt von Amy, die mit Roger sich auf den Weg quer durch die USA macht. Ein Roadtrip, der einfach nicht enden sollte (zumindest hatte man beim Lesen das Gefühl). Gespickt mit Bildchen, Quittungen, Playlists und vielem mehr waren die knapp 500 Seiten einfach viel zu schnell vorbei.

4. Rachel Joyce : Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
Die Idee, dass ein Mann einfach am Briefkasten vorbeiläuft und knapp 1000 km zu Fuß zur Empfängerin geht, fand ich gut. Am Anfang zog sich das Buch ein wenig, aber dann wurde es interessant und man wollte nun doch wissen, was aus Harold wird, kommt er an? Kommt er nicht an? Ein entspanntes, langsames Buch, aber keineswegs öde.

5. Chris Cleave : Little Bee
Little Bee kommt mit 14 Jahren aus Nigeria als Flüchtling nach England. Nach zwei Jahren kommt sie endlich aus dem Abschiebegefängnis raus und macht sich auf zu den einzigen Leuten, die sie in dieser neuen Welt kennt. Es ist das Paar vom Strand in Nigeria, das dort eigentlich nur Urlaub machen wollte.
Ich fand es sehr gut geschrieben und hatte es auch rasch durch. Es regt zum Nachdenken an und wirkt auch nach dem Lesen noch nach.

6. Astrid Lindgren : Mio, mein Mio
Nach und nach möchte ich alle Lindgren-Bücher lesen und diesmal fiel mir „Mio, mein Mio“ in die Hände. Ich bedauere es, dass ich die Bücher nicht als Kind gelesen habe, denn dann hätte ich sie wahrscheinlich mit anderen Augen gelesen. So fallen mir natürlich gleich alle Metaphern auf und mir wird klar, dass das Buch ganz schön düster angehaucht ist. Kind müsste man nochmal sein.

So, das war mein November. Drei Bücher von Arbeit, drei Bücher privat.

Dezember,

…du fängst schon bescheiden an! Warum machst du das? Kann denn nicht mal was gut anfangen? Oder gut enden?

Warum messen wir eigentlich immer an Minuten, Stunden, Tagen, Wochen und Jahren, wie es uns geht? Die Zeit hat doch gar keine Grenzen, das habe ich schließlich heute bei Tabaluga gelernt (bis dahin war der Dezember auch noch gut). Aber warum kippt alles so schnell?

Lieber Dezember, bitte werde in irgendeiner Weise noch besser. Ich wünsche es mir so sehr.

(Lesestatistik für November folgt morgen, wenn ich eine ordentliche Tastatur unter den Fingern hab.)