Gelesenes im November ’12

Der November fing eigentlich gut an, aber dann hatte ich irgendwie keine Lust mehr zum Lesen. Also schon Lust, aber irgendwie keine Zeit. Denn: selbst in den 40 Minuten die ich täglich in der Bahn sitze, wird mir nun beim Lesen schlecht.
Merke: Ich muss mir wieder mehr Zeit zum Lesen nehmen und nicht drauf warten, bis Zeit kommt.
Aber nun zur „Statistik“.

1. Kathrin Weßling : Drüberleben
Bei Verena entdeckt, für lesenswert befunden und gekauft. Ein Buch über Depression und ihre Tücken. Ich habe in diese Richtugn noch kein Buch gelesen, deswegen kann ich es jetzt nicht vergleichen. Ich habe auf jeden Fall ziemlich viel angestrichen, um immer wieder darin zu lesen. Manchmal dachte ich, wie die Autorin nur in meinen Kopf gekommen ist. Hier hatte ich schon mal ein paar Textstellen herausgeschrieben.

2. Narinder Dhami : Böser Bruder, toter Bruder
Als nächstes ein Jugendbuch für eine Büchervorstellung auf Arbeit. Es las sich sehr schnell und war (bis auf das Ende) auch sehr gut. Es geht um Zwillingsgeschwister und einen Amoklauf an der Schule.

3. Morgan Matson : Amy on the summer road
Tja, Claudi hat mich mal wieder infiziert und ich musste es einfach lesen ;) Es handelt von Amy, die mit Roger sich auf den Weg quer durch die USA macht. Ein Roadtrip, der einfach nicht enden sollte (zumindest hatte man beim Lesen das Gefühl). Gespickt mit Bildchen, Quittungen, Playlists und vielem mehr waren die knapp 500 Seiten einfach viel zu schnell vorbei.

4. Rachel Joyce : Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
Die Idee, dass ein Mann einfach am Briefkasten vorbeiläuft und knapp 1000 km zu Fuß zur Empfängerin geht, fand ich gut. Am Anfang zog sich das Buch ein wenig, aber dann wurde es interessant und man wollte nun doch wissen, was aus Harold wird, kommt er an? Kommt er nicht an? Ein entspanntes, langsames Buch, aber keineswegs öde.

5. Chris Cleave : Little Bee
Little Bee kommt mit 14 Jahren aus Nigeria als Flüchtling nach England. Nach zwei Jahren kommt sie endlich aus dem Abschiebegefängnis raus und macht sich auf zu den einzigen Leuten, die sie in dieser neuen Welt kennt. Es ist das Paar vom Strand in Nigeria, das dort eigentlich nur Urlaub machen wollte.
Ich fand es sehr gut geschrieben und hatte es auch rasch durch. Es regt zum Nachdenken an und wirkt auch nach dem Lesen noch nach.

6. Astrid Lindgren : Mio, mein Mio
Nach und nach möchte ich alle Lindgren-Bücher lesen und diesmal fiel mir „Mio, mein Mio“ in die Hände. Ich bedauere es, dass ich die Bücher nicht als Kind gelesen habe, denn dann hätte ich sie wahrscheinlich mit anderen Augen gelesen. So fallen mir natürlich gleich alle Metaphern auf und mir wird klar, dass das Buch ganz schön düster angehaucht ist. Kind müsste man nochmal sein.

So, das war mein November. Drei Bücher von Arbeit, drei Bücher privat.

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2 Kommentare zu “Gelesenes im November ’12

    • Im Moment geht’s…es gab aber auch schon Zeiten, wo ich nicht mal eins im Monat geschafft habe ;)
      Und diesen Monat musste ich viel für die Arbeit lesen, und da ich nicht gern nur überfliege, habe ich mich dahintergekniet :)

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