Wusstet ihr schon? #3

Umso öfter man ein Wort in kurzer Zeit schreibt, umso komischer sieht es aus. „Wusstet“ zum Beispiel.
Dezember12-223Dezember12-224Dies ist ein westlicher Kleiner Panda. Und er ist mir sogleich ans Herz gewachsen, als ich ihn im Leipziger Zoo bei ungemütlicher Kälte entdeckte. Dies ist zwar schon ein Weilchen her, aber was soll’s?

In meinem Kopf schwirren so viele „Wusstet ihr schon?“-Ideen. Na mal sehen, ob ein paar brauchbare dabei sind.

Ich kann bei Zugdurchsagen oder lauten Stimmen nicht lesen.
Und das ist mir gerade erst wieder aufgefallen. Ich bin total vertieft an der Seite von Sherlock Holmes im späten 19. Jahrhundert und schwupps reißt mich die Durchsage für die nächsten Anschlusszüge völlig aus dem Konzept. Ich kann mich auf kein einziges Wort mehr konzentrieren. Und will ich es versuchen, weiß ich den Inhalt der Seite nicht mehr.

Ich habe ein berufsbedingtes Problem. Es muss alles seine Ordnung haben.
Gerade erst gestern war ich im Zimmer meines Bruders und sah im Regal seine ganzen X-BOX und PC-Spiele, sowie diverse DVDs. Alle durcheinander natürlich. Er hat mir tatsächlich erlaubt sie ordentlich nach dem Alphabet zu sortieren.
Bei Büchern ist es noch schlimmer: alles nach Autor (Titel geht gar nicht) und dann auch bitte so wie auf Arbeit, also so wie ich es gelernt habe. Die einzige Ausnahme ist mein Zimmer Zuhause. Da stehen alle Bücher kreuz und quer, aber komischerweise stört es mich da auch nicht.

Das waren zwei Eigenheiten von mir. Aber ich finde die sind okay.
Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und noch einen erholsamen Sonntagabend :)

Es

Mein letzter Tagebucheintrag endete in einer wilden Kritzelei in der ich nicht ganz bei Sinnen war. Das Kunstwerk ist auch nicht als solches zu bezeichnen. Mir tut es nur leid, dass ich den Stift und das Papier mit reingezogen habe.
Dabei sprach doch nur dieses böse Es aus mir.
Das Resultat sieht man erst lange nachdem Es gewütet hat.

lille söte Ida

Wusstet ihr, dass der berühmte Michel aus Lönneberga in Schweden, also im Original, gar nicht Michel heißt? Nein? Na, nun wisst ihr es. Ich erinnere mich an den allerersten Schweden-Urlaub, wir waren in Astrid Lindgrens Värld, wo alle Buchfiguren zum Leben erweckt wurden. Und auf einmal hören wir Menschen „Emil“ rufen und singen. Hä? Emil? Ja, Emil! Unser Michel heißt in Schweden Emil. Und warum? Ganz einfach. In Deutschland war der Emil mit seinen Detektiven gerade hoch im Kurs und da es zu keinen Verwechselungen kommen sollte, heißt der Michel eben Michel.
Und um mich auf meine letzte Schwedischstunde für dieses Semester einzustimmen, folgt die kleine Ida mit „Lille Katt“, „kleine Katze“.

Wusstet ihr schon? #2

Eine neue Ausgabe. Gleich vorab: mir geht’s im Moment nicht gut, deswegen kann der Eintrag teilweise komisch wirken. Oder ich bin einfach nur komisch.

Ich weiß manchmal nicht, wo ich bin.
Das ist auf Dauer echt verwirrend. Durch den ständigen Wechsel der Orte, war ich schon nach kurzer Zeit orientierungslos. Zeitweise waren es drei verschieden Orte oder besser gesagt Betten. Man hat doch an jedem Schlafplatz seine bestimmte Ordnung. Und ich ertappe mich öfter dabei, wie ich in dem einen Bett nach einer Nachtischlampe greife, die da aber gar nicht vorhanden ist. Oder ich habe noch die Augen geschlossen und bin mir todsicher, wenn ich sie aufmache, sehe ich die Lücken im Rollo Zuhause. Und dann ist die Enttäuschung groß, wenn ich „nur“ die Vorhänge in Schwedenfarben vorfinde.

Ich mag es nicht, wenn man mich auf die Dünnheit anspricht.
Ich bin seit ich denken kann dünn. Ich finde das okay, wenn auch nicht gut. Aber das ständige Ansprechen darauf, ich würde Zuhause nichts zu essen bekommen und die laufenden Angebote von fremden Leuten, die mir ihre Kilos überlassen wollen, nerven einfach. Es geht bei den Leuten einfach nicht in den Kopf, dass auch Menschen mit niedrigen Gewicht zu kämpfen haben und damit ihre Probleme haben. Ich habe nun auch gelernt, dass das zu einer Krankheit werden kann, und das will dann wieder keiner.
Beim nächsten Mal sag ich einfach: „Herrjee, Sie sind aber dick!“ Dann wissen die wenigstens, wie kränkend das sein kann.

Rezension: „Der Mann, der den Regen träumt“ von Ali Shaw

Elsa flüchtet aus dem großen und lauten New York in eine kleine einsame Stadt names Thunderstown. Sie möchte wieder zu sich selbst finden, nachdem ihr Vater bei einem Unwetter gestorben ist. So lässt sie ihre ganze Familie zurück und findet bei Kenneth in Thunderstown Unterschlupf. Schon bald kommen ihr die Menschen in diesem Ort komisch vor und auch die Tiere drum herum wirken mysteriös auf sie. Sie beobachtet, wie ein Mann namens Daniel einen streunenden Hund einfach so das Genick bricht und die Menschen im Ort das auch noch toll finden. Auf einem ihrer Spaziergänge durch die Berge entdeckt sie Finn, der gerade dabei war, sich in eine Wolke aufzulösen. Sie ist fasziniert von diesem Mann und schon bald entwickelt sich eine große Liebe daraus. Doch die beiden müssen sich in Acht vor den Bewohnern der Stadt nehmen, die in allem, was sie nicht erklären können, den Teufel sehen.Januar13-003
Ich war von Anfang an von diesem Buch fasziniert. Die Idee, dass das Wetter menschliche Gestalt annehmen kann, finde ich gelungen. Der Schreibstil war flüssig und die Charaktere waren mir allesamt sympatisch (außer natürlich die, die es von vornherein nicht sein sollten). Nur manche Wetterbegriffe sind mir etwas fremd, aber die stören beim Lesen überhaupt nicht. Den englischen Titel „The Man Who Rained“ finde ich passender, als den deutschen. Denn Finn drückt all seine Emotionen über das Wetter aus und vom Träumen ist eigentlich gar keine Rede.
Alles in allem ein gelungenes und sehr zu empfehlendes Buch.

Wusstet ihr schon? #1

Wie? Was sollt ihr wissen?
Ich werde es euch erklären.
Dies ist eine neue Kategorie, in der ich regelmäßig ab und zu Dinge über mich Preis geben werden. Manches werdet ihr schon kennen, bei manchen Dingen werdet ihr sagen: Hilfe, wie kann sie nur?
Das Projekt ist noch nicht ganz ausgefeilt, aber ich krieg das schon hin.
Also, los geht’s, wusstet ihr schon?

Ich bekomme bei bestimmten Datenformaten ’nen kalten Schauer.
Heute ist der sechste Januar. Schreibt also jemand 6.1.2013 kriegt mein optisches Auge einen Kolller. Bei mir muss es immer (und damit meine ich wirklich IMMER) 06.01.2013 heißen. Keine Ahnung warum, ist so.

Ich überrasche gerne Menschen mit meinen Haaren.
Oh, welch Freude wird mich morgen auf Arbeit erwarten, wenn ich in die Gesichter sehe und den fragenden Blick: Wo um Himmels Willen sind deine Haare? Tja, die muss ich wohl verloren haben.

Ich bin seit letztem Jahr absoluter Sherlock Fan.
Und das nicht nur von den Büchern (die ich einfach jedem empfehlen muss. classic), sondern auch von der BBC-Serie „Sherlock“. Und nun lese ich, dass sie die 3. Staffel ab März 2013 drehen. Und wisst ihr wer im März 2013 für ein paar Tage in London weilen wird? Na, dann denkt mal scharf nach! (Oookay, man darf ja ruhig mal spinnen, oder?)

Mein erster „Wusstet ihr schon?“-Artikel. Ich hoffe, es gefällt euch :)