Best-Blog-Award

Nur was lange dauert, wird gut. Übrigens ein schwedisches Sprichwort. Die liebe Cathrin hat mich getaggt und nun hoffe ich, dass ich ihre Fragen zu ihrer Zufriedenheit beantworten kann und mir danach auch noch selber 11 Fragen einfallen. Ich lass es einfach mal auf mich zukommen. Let’s go!
Übrigens wäre mein Bösewichtsname heute: Blue lamp ;)

Die Regeln:
1. Die Person, die dich nominiert hat, wird verlinkt.
2. Die 11 Fragen, die dir diese Person stellt, werden beantwortet.
3. Danach nominiert man selbst 11 spannende, tolle, interessante Blogs mit weniger als 200 Followern.
4. Für diese 11 Blogger denkt man sich 11 Fragen aus.

Cathrins Fragen:
1. Wie bist du zum Bloggen gekommen? Was war dein Ziel?
Ich habe mit dem Bloggen angefangen, weil es damals einfach In war. Und ich wollte gerne meinen Blog selber gestalten und ich war so stolz auf mich, dass ich das hingekriegt habe. Mein erster Blog ist übrigens der hier, das Layout stimmt nicht mehr wirklich, aber es war mein Baby.

2. Was frustriert dich am Bloggen? bzw. was würdest du dir wünschen, das es anders wäre?
Dass ich meine Worte, die ich im Kopf habe, nicht in einen Beitrag umwandeln kann. Jedes Mal wenn ich vor der Tastatur sitze, kommt nicht das bei raus, was ich eigentlich vor hatte.

3. Inwiefern inspirieren dich andere Blogs? Kochst du Rezepte nach? Guckst du die Filme, die empfohlen werden? Liest du Bücher, die dort besprochen werden?
Teilweise, wird ein nettes Buch vorgestellt oder ein Film empfohlen und er passt in meine Interessen, dann recherchier ich schon mal weiter.

4. Findest du es manchmal nicht seltsam, dass du mit völlig fremden Menschen über ein Thema diskutierst und du nicht mal ihren richtigen Namen kennst bzw. wer sie eigentlich sind?
Nein, eigentlich nicht.

5. Wieso heißt dein Blog so wie er heißt?
Mein erster Blog hieß „soligblomma“. Da habe ich einfach nur zwei schwedische Worte zusammengeschmissen, sonnig und Blume. „Sonnige Blume“ also. Bei meinem jetzigen Blog wollte ich wieder etwas Schwedisches haben. Was liegt also näher, als die schwedischen Flaggenfarben: blå und gul, blau und gelb = blagul.

6. Welches Video hast du zuletzt im Internet gefunden und hat dich amüsiert?
Ich habe letztens eine Folge von „Hollywood Game Night“ gefunden, bei der Matthew Perry und Lisa Kudrow mitgemacht haben. Und allein schon, weil Lisa lacht, muss ich auch lachen. Hier ist ein Interview mit den beiden zu dem Anlass.

7. Welches Buch sollte deiner Meinung nach unbedingt verfilmt werden? Als Blockbuster oder Serie im TV?
Oh, das ist schwer. Ganz spontan würde ich „Amy on the summer road“ sagen. Das könnte man sogar als Serie machen.

8. Wenn du nicht bloggen würdest, würdest du deine Gedanken in ein Tagebuch schreiben oder brauchst du eine Leserschaft?
Ich schreibe nebenbei noch Tagebuch…mal mehr, mal weniger. Und ich mag meine Leserschaft (Hey there, love you!), aber deswegen blogge ich nicht. (Warum blogge ich eigentlich?)

9. Wie würde der erste Satz deiner Autobiographie lauten?
Uff…(ja wahrscheinlich…es wird Uff sein.) Uff, was mache ich eigentlich hier? ;)

10. Welcher Ohrwurm plagt dich momentan?
Eine ganze Zeit lang war es „Hard knock life“ aus dem Musical Annie. Dann war es ein Pfeifton aus Friends, den ich das ganze Wochenende pfiff, bis ich merkte, dass die gleiche Melodie bei Underberg verwendet wird…und dann pfiff ich nur noch im Kopf, denn ich besinge ja keinen Alkohol ;) Ach ja und die Büchermaus, weil ich sie heute auf Arbeit mehrfach hören musste.

11. Und nun die absolut wichtigste Frage: was würdest du mir empfehlen für meine nächsten zwei Wochen, in denen ich frei habe? Was soll ich anstellen?
Wetter genießen, Bücher lesen, entspannen, keine Gedanken machen, die Seele baumeln lassen.

So und nun ich: meine Fragen:
1. Was begeistert dich am meistem am Bloggen?
2. Welches Buch hat dich in letzter Zeit total in den Bann gezogen und würdest du jedem (und mir) Wärmstens empfehlen?
3. Was ist das nächste Ereignis, auf dass du dich am meisten freust?
4. Was war dein Traumberuf als Kind?
5. Wenn du noch einmal in der Zeit zurückgehen könntest, würdest du etwas anders machen?
6. Wohin möchtest du am liebsten einmal reisen?
7. Hast du ein Lieblingsmotto? Wenn ja, welches?
8. Schreibst du auch außerhalb deines Blogs? Was sind deine Inspirationen?
9. Entscheide: Mail oder Brief? Warum?
10. Was ist deine liebste Jahreszeit?
11. Was hörst du in genau diesem Moment?

Meine Nominierungen:
Ich werde keine 11 zusammen kriegen und ich erwarte auch nicht, dass alle die Fragen beantworten. Ich tagge auch Leute, wo ich weiß, dass sie schon getaggt wurden, aber vielleicht mögt ihr die Fragen trotzdem beantworten, reicht ja als Kommentar :)
Cathrin
Bekah (you don’t have to, and you can do it in English of course if you do it :))
Linda
Julia
Verena

An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal meiner kleinen, aber feinen Leserschaft danken. Und bis zum nächsten Beitrag :)

Rezension: „Die Frau, die nie fror“ von Elisabeth Elo

März14-001Pirio Kasparov ist eine toughe Frau Anfang 30, lebt in Boston, ihre Eltern stammen aus Russland. Mit ihrem Kumpel Ned war sie mit dem Fischerboot unterwegs bei dem auf einmal ein Riesenschiff in den kleinen Kutter kracht. Ned bleibt verschwunden und Pirio überlebt, wie durch ein Wunder, mehrere Stunden im kalten Wasser. Nach einiger Bedenkzeit will sie rausbekommen, welches Schiff sie da gerammt hat. Dabei kommt sie auf die merkwürdigsten Dinge und begibt sich bald selber in Gefahr. Darüber hinaus geht es um ihre Familie, ihre verstorbene Mutter, die ein Parfum-Imperium hinterlässt und ihren steinherzigen Vater, der nichts mit der amerikanischen Kultur anfangen kann. Auch Thomasina und ihr Sohn Noah (Sohn von Ned) spielen eine Rolle. Letztendlich führen alle Stricke zusammen.
Ich bin mit dem Roman einfach nicht warm geworden und habe auch deswegen so lange gebraucht. Mir waren es zu viele Geschichten auf einmal. Man hätte so einiges nicht gebraucht, um die Hauptgeschichte zu verstehen, die durchaus interessant war. Auch manche Handlungen der Hauptperson Pirio kamen mir schleierhaft und unglaubwürdig vor. Und zum Schluss war auch alles ziemlich an den Haaren herbeigezogen und es wirkte, als wollte die Autorin einfach nur noch fertig werden.
Leider kein Buch, dass mich in den Bann gezogen und überzeugt hat. Schade.

Allerdings bin ich noch über ein Zitat gestolpert: „Manchmal löst man knifflige Probleme am besten, indem man sie eine Zeitlang ignoriert. Es ist, als würden sie begreifen, dass sie nicht deine hysterische, von Sorgen geplagte Aufmerksamkeit beherrschen und dann einverstanden sind, kleiner und vernünfitger zu werden.“

Go On

Okay okay okay, schon wieder eine Serie! Aber ich will sie euch einfach ans Herz legen bzw. ich will mich mal darüber äußern, weil ich sie so toll finde.
Es geht um Ryan King, Radio-Moderator in L.A. und Witwer. Er verlor seine Frau bei einem Unfall. Nun geht er zu einer Selbsthilfegruppe, eigentlich nur um die Unterschrift zu bekommen, dass er wieder arbeiten darf. Aber mit der Zeit wächst diese verrückte Gruppe aus wahnsinnig irren Leuten (natürlich nur positiv ;)) zusammen. Seht selbst:

Es ist einfach alles dabei: Freundschaft, Liebe, Verlust, Trauer, Zusammenhalt…und Matthew Perry ;) I think I love him…
Und nun das allerblödeste: es gibt nur eine Staffel…nach den ersten 22 Folgen haben sie die Serie abgesetzt…warum ist mir echt schleierhaft, denn ich finde sie mega gut.

„The person that I was closest to in the world died. And I try to keep it all cool and together, but most mornings, it’s a miracle I can even get out of bed. And that group really helps me. I don’t know how. I don’t know why. But I don’t want you messing with that.“ (x)

die kleinen Dinge

Wisst ihr noch die kleinen Dinge, die mich am Leben halten?
Gestern Abend bekam ich einen YouTube-Link von meinem Bruder, hat er gefunden und könnte mir gefallen.

Ich liebe es! Und ich frage mich, woher er es wieder hat.
Ich habe einen klasse Bruder. Und was bin ich für eine Schwester? Eine, die ihm Abiprüfungsaufgaben zum Üben mitbringt und das Kleid für den Abiball schon hat, bevor er es überhaupt in Erwägung zieht, nach einem Anzug zu schauen. Wir sind beide nicht auf der Höhe unserer (psychischen) Gesundheit. Und wir haben beide schlechte und gute Tage. Aber wir sind immer füreinander da. Und darüber bin ich sehr froh.

freaking out

Ich bin mal wieder kurz vorm Durchdrehen. Eigentlich dachte ich, ich hab aus dem letzten Jahr gelernt, aber nein…
Durchdrehen sieht bei mir übrigens so aus: nach außen emotionslos durch die Gegend laufen (emotionsloser als sonst), im Inneren rattert es wie bescheuert. Ich versteife mich dann auf Gedanken und male mir Szenarien aus, die nie im Leben passieren werden…nur halt in meinem Kopf. Mein Schlaf ist auch nicht mehr das, was er mal war und auch sonst.
Ich habe mir jetzt fest vorgenommen, dass ich alles Schritt für Schritt machen werde. Nicht zu weit in die Zukunft denken. Bisher klappt es ganz gut und ich beruhige mich halbwegs.
Und nebenbei schaue ich fein Serien und höre Musik…auch das hilft bei der Beruhigung der Nerven. Etwas.

vorbei

Der Urlaub ist fast vorbei. Und meine Nerven und mein Verstand haben sich Stück für Stück verabschiedet. Noch ein Tag länger Zuhause und ich würde wahrscheinlich durchdrehen. Was freue ich mich auf meine eigenen vier Wände heute Abend.
Ich bin im Moment ziemlich durch mit allem, kann daran liegen, dass ich vergesse habe meine Tabletten zu nehmen, kann aber auch nur an der Umgebung liegen. Ich könnte jedes Mal schreien, wenn jemand in meiner Nähe ist. Heute morgen halb 10 (ich lag noch gemütlich im Bett) ruft meine Mutter an um mir mitzuteilen, dass sich gerade ein Kind bei ihr auf Arbeit übergibt. ICH WILL DAS NICHT WISSEN! Schon gar nicht am Morgen als Erstes. Und dann geht man zum Mittagessen bei den Großeltern, erfährt dass ein guter Bekannter verstorben ist und sie tun so als ob es das normalste der Welt ist. Es wird einfach der nächste Dorfklatsch erzählt. Das macht mich WAHNSINNIG!
Meine Serien-Pause habe ich auch nicht einhalten können, habe Friends geschaut um mich abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen. Gedanken, die sich nicht mit dem Wahnsinn hier befassen.
Es macht mich traurig, dass zu denken, was ich denke. Ich würde gerne wieder nach Hause fahren und mich darauf freuen, gar nicht wieder wegwollen und alle vermissen. Aber jede Minute hier war ein Kampf. Ich war nur ein Schatten meiner selbst, ich erkenne mich selber nicht mehr. Kann ein Mensch sich so sehr verändern, dass er sich selber nicht mehr erkennt?