Gelesenes im Februar und März ’14

Ich habe gerade festgestellt, dass ich die Lesestatistik etwas schleifen gelassen habe. Aber: auch das Lesen habe ich schleifen gelassen. Mir fehlt momentan einfach die Konzentration. Entweder finde ich etwas anderes spannender oder ich schlafe einfach ein. Wobei mir auffällt: ich schlafe in letzter Zeit ziemlich oft einfach so ein. Hmmm. (Ist es eigentlich Hmmm oder Mmmmh?)
Jetzt will ich zumindest die Bücher von den letzten beiden Monaten vorstellen.

Februar 2014
1. Julie Kibler : Zu zweit tut das Herz nur halb so weh (316 S.)
Eine Geschichte von zwei Frauen aus den Staaten, Miss Isabelle, eine alte Dame in ihren 90ern, und Dorrie, ihre junge Friseurin. Miss Isabelle bittet Dorrie um eine Reise, eine Art Roadtrip. Dabei erzählt sie ihr nach und nach die Geschichte ihrer großen Liebe, einem dunkelhäutigen Jungen, was natürlich so in der damaligen Zeit nicht ging. Eine tief bewegende Geschichte, bei dir ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen.

gelesene Bücher: 1
gelesene Seiten: 316
gelesene Seiten pro Tag: 11

März 2014
1. Kai Blum : Fettnäpfchenführer USA (256 S.)
Ich brauchte etwas leichtes für Zwischendurch und da war der Fettnäpfchenführer perfekt. Der Autor hat ein Reisetagebuch von Torsten und Susanne (so nennt er sie) im Müllereimer am Flughafen Detroit gefunden. Diese Einträge benutzt er nun, um alle Fettnäpfchen aufzuführen. Wirklich interessante Sachen dabei, konnte sogar etwas lernen. Nur dieser Torsten hat mir aufgeregt. Man fährt doch in kein fremdes Land um dann davon auszugehen, dass alles wie in Deutschland ist und alle sich bitte nach ihm richten sollen. Argh, bei sowas geht mir die Hutschnur hoch. Aber sonst wirklich interessant.

2. Elisabeth Elo : Die Frau, die nie fror (505 S.)
Das dicke Buch, das Grund für die tiefe Leseflaute ist. Eine Rezension habe ich dazu ja schon verfasst.

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 761
gelesene Seiten pro Tag: 25

Ich hoffe, dass ich bald auf diesem tief rauskomme. Ich lese doch so gerne.

Gelesenes im Januar ’14

Ach jee, nun ist schon wieder Februar. Ich bin im Moment in einer kompletten Leseflaute. Aber trotzdem hab ich im Januar zwei Bücher geschafft.

1. Michael Morpurgo – Schicksalsgefährten (186 S.)
Im November letzten Jahres war ich ja beim Theaterstück und wollte danach gerne das Buch lesen…geschafft. Das Besondere an dem Buch: es wird aus der Sicht von Joey, dem Pferd, erzählt. Soll ja schließlich auch ein Kinderbuch sein. Gut zu lesen war es auf jeden Fall.

2. Seré Prince Halverson : Die andere Seite des Glücks (395 S.)
Ella hat endlich ihr Glück gefunden, bei Joe und seinen beiden Kindern, die von ihrer Mutter verlassen wurden. Doch dann ertrinkt Joe im Meer und die leibliche Mutter der Kinder taucht auf einmal auf. Ella muss nun um ihre Existenz und auch um ihr Glück kämpfen. Mich hat das Buch sehr berührt und ich kann es nur weiterempfehlen.

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 581
gelesene Seiten pro Tag: 19

Gelesenes im Dezember ’13

Guten Tag neues Jahr! Nach einer ca. 8-Stündigen Reise durch den Norden bin ich nun wieder in der Heimat angekommen und ich möchte euch noch meine Lesestatistik für den Dezember nachliefern. Einen Jahresrückblick werde ich in den nächsten Tagen wohl noch machen.

1. Joachim Meyerhoff : Alle Toten fliegen hoch – Amerika (320 S.)
Der Autor schreibt über seinen Aufenthalt in den USA als Austauschschüler. Den Titel finde ich nach wie vor komisch, aber das Buch an sich unterhält ganz gut, auch wenn es ein wenig dahin plätschert.

2. Kristín Marja Balsursdóttir : Sterneneis (238 S.)
Bei Gunnur ist eingebrochen worden und sie beschließt das Wochenende außerhalb der Stadt auf dem Land in ihrem Ferienhaus zu verbringen. Mit dabei ist die 14-Jährige Tochter einer Bekannten, der sie in die Welt ihrer Geschichte entführt. Den Schreibstil fand ich anfangs ziemlich anstrengend und auch die Geschichte an sich nicht sooo interessant. Und der Teenager ging mir ziemlich auf die Nerven. Ein schönes Buch für Zwischendurch, aber mehr auch nicht.

3. Rachel Cohn & David Levithan : Dash & Lily’s Book Of Dares (260 S.)
Pünktlich an Silvester zu Ende gelesen ;) Dash findet in seinem Lieblingsbuchladen ein rotes Notizbuch in dem er wiederrum Instruktionen von Lily bekommt. Beide kennen sich nicht, aber durch das Buch (was zwischen den Beiden immer hin und her geht) kennen sie bald ihr ganzes Innerstes. Es spielt um die Weihnachtszeit bis ins neue Jahr (womit ich eine gute Lesespanne hatte ;)) und war wirklich ein schönes Feiertagsbuch.

Gelesene Bücher: 3
Gelesene Seiten insgesamt: 818
Gelesene Seiten pro Tag: 26

Gelesenes im November ’13

Wenn der Kopf nicht frei ist, kann ich auch nicht frei lesen. So ist nun mal. Aber trotzdem sind doch ein paar Seiten zusammengekommen :)

1. Bill Bryson : Picknick mit Bären (340 S.)
Bill Bryson hat sich mit seinem Kumpel Katz auf den Weg gemacht um den Appalachian Trail längs durch den Osten der USA zu bewandern. Dabei lernt man viel über die Natur und auch sonst viel über Amerika und auch über die Schwierigkeiten, aber auch Schönheiten des Wanderns. Brysons Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Allein als er beschrieben hat, wie er den ersten Gipfel erklommen hat und dann mit seinem dicken Rucksack auf dem Rücken einfach auf dem Bauch liegen geblieben ist, musste ich gleich an unsere Wanderungen im letzten Norwegen-Urlaub denken. Er schreibt amüsant, aber auch ernst. Eine gute Mischung.

2. Fabian Sixtus Körner : Journeyman (281 S.)
Über die Weltreise des Joureymans gibt es hier schon etwas zu lesen.

3. Mhairi McFarlane : Wir in drei Worten (497 S.)
Und auch die Geschichte von Ben und Rachel wurde hier schon erwähnt.

gelesene Bücher: 3
gelesene Seiten: 1118
gelesene Seiten pro Tag: 37

Ich wünsche euch noch einen schönen 1. Advent :)

Gelesenes im Oktober ’13

Leseflaute! Aber eine ganz große! Schuld daran ist wohl mein Kopf, der meinen Körper sagt, ich solle gefälligst liegen bleiben und nichts tun.
Aber mittlerweile befinde ich mich wieder in den Wäldern Ost-Amerikas und ich hoffe die Flaute ist bald vorbei.

1. John Green : Eine wie Alaska (280 S.)
John Green ist mittlerweile einer meiner Lieblingsautoren…ich bin bei ihm immer mit dabei und kann alle Gefühle verstehen. Bei diesem Buch geht es um Miles, der in ein Internat geht um dort seinen Highschool-Abschluss zu machen. Dort lernt er Alaska kennen. Die Geschichte ist in „Vorher“ und „Danach“ eingeteilt…was es damit aber auf sich hat, müsst ihr schon selber rausbekommen ;)

2. Anna McPartlin : The space between us (362 S.)
Eve und Lily sind seit sie klein sind die besten Freundinnen und haben eine ganze besondere Beziehung zu einander. Zu jedem Kapitelbeginn ist ein Brief von Eve bzw. Lily an die jeweils andere zu lesen, aus der Zeit kurz nach dem Schulabschluss in Irland. Lily war außerhalb ihrer Heimatstadt um dort Geld für das Studium zu verdienen. Ein Ereignis treibt die beiden auseinander…erst über 20 Jahre später begegnen sie sich wieder, im Krankenhaus, Eve ist schwer verletzt und Lily ihre Krankenschwester. Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Familie. Und übrigens auch mal wieder ein englisches Buch.

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 642
gelesene Seiten pro Tag: 21

Gelesenes im September ’13

Hilfe, wer hat an der Uhr gedreht, das ist doch echt nicht mehr normal?!

1. Ursula Poznanski : Fünf (384 S.)
Jaaaa, ihr seht richtig: ein Krimi/Thriller. Und für mich war er völlig in Ordnung. Beatrice Kaspary, Kommissarin in Salzburg, hat es mit einer Leiche zu tun, die auf den Füßen Koordinaten eintätowiert hat, die zum Geocaching verwendet werden. Doch sie finden immer nur mehr Leichenteile und immer mehr Tote. Spielt der Täter mit ihnen?
Für mich als Sonst-Kein-Thriller-Leser war das manchmal schon schwierig für die Nerven, d.h. es war spannend.

2. Sven Hannawald : Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben (216 S.)
Ein Vorablesen-Exemplar. Rezension findet ihr hier.

3. David Safier : Happy Family (319 S.)
Und ich habe es schon wieder mit einem lustigen Buch versucht. Aber ich muss sagen, ich neige er zu den dramatischeren, humoristische Romane sind dann doch nicht so meins.
In diesem Buch von Herrn Safier geht es um eine Familie, die nicht mehr wirklich glücklich ist. Von einer alten Hexe werden sie in Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Wehrwolf verwandelt. Auf der Suche nach Rückverwandlung versucht sich die Familie wieder zu finden.

4. Lilly Lindner : Splitterfasernackt (400 S.)
Lilly wurde mit 6 Jahren von ihrem Nachbarn vergewaltigt. Danach ist nichts mehr wie es einmal war…oder auch nur wie es einmal hätte sein können. Sie flüchtet sich in die Magersucht und später in ein Luxusbordell. Ein ergreifendes und zugleich erschütterndes Buch. Lilly Lindner war schon zu einer Lesung bei uns auf Arbeit, allerdings konnte ich an dem Tag nicht…ich hoffe sie kommt nochmal in die Nähe.

5. Erich Segal : Love Story (127 S.)
Oliver und Jennifer verlieben sich im College und sind bald unzertrennlich, heiraten und leben zusammen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen.
Seit längerem mal wieder ein englisches Buch, mir war es etwas zu kurz, aus der Geschichte hätte man noch mehr machen können. Ein Büchlein als Appell an die Liebe.

gelesene Bücher: 5
gelesene Seiten: 1446
gelesene Seiten pro Tag: 48

Gelesenes im August ’13

Es ist schon wieder ein Monat rum, Kinders, wie die Zeit vergeht. Und nach dem Wetter da draußen ist ja auch schon wieder Herbst (laut Wetterbericht wird allerdings nochmal Hochsommer) und Franziska hat sich einen feinen Schnupfen eingefangen, man gönnt sich ja sonst nichts.

1. J.R.R. Tolkien : Der kleine Hobbit (334 S.)
Irgendwann mal am Bahnhof gekauft und nun endlich gelesen. Und ich war echt begeistert. Wo Fantasy doch eigentlich an mir vorbeigeht, aber dieses Buch hat mich echt fasziniert. Allein schon die Schreibweise und alles. Vielleicht trau ich mich auch später noch an „Der Herr der Ringe“ ran…da habe ich weder die Filme gesehen noch eine Zeile gelesen. Aber der Hobbit ist einfach toll.

2. Daniel Glattauer : Ewig Dein (206 S.)
Judith lernt Hannes in einem Supermarkt kennen und lieben. Denkt sie. Doch Hannes verhält sich immer mehr wie eine Klette und Judith will sich von ihm loseisen. Doch er stalkt sie und treibt sie an den Abgrund. An sich eine super Idee, aber an der Umsetzung hapert es ein wenig. Das war mir alles zu verwirrend und schnell.

3. Carlos Ruiz Zafón : Der Schatten des Windes (563 S.)
Im Alter von 10 Jahren begleitet Daniel seinen Vater zum Friedhof der vergessenen Bücher und findet dort das Buch „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax. Daraufhin begibt sich Daniel auf Spurensuche, wer war oder ist Julián Carax. Mich hatte das Buch völlig in seinen Bann gezogen und so sank ich komplett in die Geschichte, die in Barcelona spielt, ein. Ihr müsst es lesen.

4. Wladimir Kaminer : Onkel Wanja kommt (191 S.)
Nun ja, immer wieder wird er als humorvoller Autor angepriesen, doch ich habe nicht einmal gelacht oder gar gelächelt. Kaminer erzählt von Russland, und wahrscheinlich bin ich die falsche Generation dafür. Meine Eltern können damit sicherlich mehr anfangen, da sie in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind und mit Russland etwas mehr am Hut haben. Ja, es war interessant, aber es hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen.

5. Marie-Sabine Roger : Das Labyrinth der Wörter (221 S.)
Germain, etwas dümmelich, aber eine netter Kerl, trifft auf Margueritte, eine 86-Jährige, die im Park die Tauben zählt, wie Germain. Die beiden kommen ins Gespräch und Margueritte versucht ihm von nun an die Welt der Bücher nahe zu bringen. Und Germain ist begeistert und verändert sich. Ein nettes kleines Büchlein.

gelesene Bücher: 5
gelesene Seiten: 1515
gelesene Seiten pro Tag:  49

Ist eigentlich von euch noch jemand bei Goodreads? Bin nur neugierig.