Post

Hier geht es um die Post. Nicht um den Post, von dem neudeutsch jetzt immer in allen sozialen Netzwerken und Blogs geredet wird.
Also, die Post!
Ich liebe es Post zu bekommen. Ich liebe es noch viel mehr unerwartet Post zu bekommen. Von meiner Mama bekomme ich mal regelmäßig und mal unregelmäßig Postkarten in einem Briefumschlag geschickt. Den Sinn hab ich noch nicht verstanden. Also das mit dem Briefumschlag. Aber freuen tue ich mich jedes Mal. Seit ich ausgezogen bin, und das dürfte jetzt allseits bekannt sein, schätze ich Zuhause doch noch mehr, als vorher. Meine Lieblingskarte ist die Hunde-Karte, auf der hinten steht: „Wir hoffen, Du bist nicht so müde wie der schöne Hund auf dem Bild.“ Ich hatte es eine zeitlang als Lesezeichen, bis es zu groß für’s Buch wurde.
Und neuerdings bekomme ich auch nette Postkarten und Briefe von überall. Das macht so einen Spaß.
ich freu mich auch immer wie so ein kleines Kind, wenn ich den Brief in den Kasten werfe. Am liebsten würde ich eine kleine Kamera dran bauen, um zu schauen, wie der Brief ankommt und wie sein Weg ist. Geht das irgendwie? Ich würde das so gerne mal sehen. „Die Sendung mit der Maus“ hat doch bestimmt so was. Oder?
Fazit: Post bekommen ist toll! Post verschicken auch! :)

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vom Zugfahren, Kindsein und Theaterproben

Ist euch schonmal aufgefallen, wenn man abends Zug fährt, alles ist wie im Film. Ihr wisst schon, diese Szenen, wenn die Figuren in Zügen, Straßenbahnen oder anderen schienenförmigen Verkehrsmitteln sitzen, beinahe menschenleer und vor sich hinstarren. Denn nach draußen kann man nicht mehr schauen. Schaut man aus dem Fenster, sieht man nur noch seiner selbst. Die Figuren sehen dann meist immer sehr nachdenklich, traurig und niedergeschlagen aus.
Genauso fühle ich mich, wenn ich nach einem Spätdienst nach Hause fahre. Und in den Wintermonaten bald, wahrscheinlich immer.

Nach der Arbeit sehe ich oft spielende Kinder. Dann gehe ich immer seufzend vorbei und wünsche mir, auch noch einmal so unbeschwert durch die Gegend laufen zu können. In einem Leben in dem die schwerste Entscheidung war, mit was ich spielen soll oder welchen Buntstift ich wählen sollte. Aber wahrscheinlich leiden noch so viele an dem Peter-Pan-Syndrom.

Neben der Bibliothek, in der ich arbeite, befindet sich das Theater. Wir teilen uns sogar einen Hinterhof. Das heißt auch, dass wir des öfteren Proben mit anhören können. Meist wird es nervig, wenn sie ein paar Stunden lang, immer die gleichen 20 Sekunden und ihre Einsätze üben. Aber heute, heute haben sie „Ich hab getanz heut Nacht“ aus „My fair Lady“ geprobt. Schon nach kurzer Zeit summten die Kollegen mit und wollten Walzer tanzen. So macht die Arbeit doch gleich noch viel mehr Spaß.

verwirrt

[getan] Schulbank gewärmt, Halsschmerzen bekommen
[gesagt] „Guten Morgen.“
[gedacht] ‘Die Türen haben Klinken.’
[gesehen] Filme, die ich verstanden habe… und Filme, die ich nicht verstanden habe
[gehört] Mumford and sons …. und was anderes (:
[gelesen] „Lila, Lila“, „Jenseits von Bullerbü“ und im Moment „Ein geschenkter Tag“
[geärgert] über knallende Türen
[gewünscht] mutiger zu sein
[gefreut] Es gibt doch noch Wunder.
[geplant] Ein Wochenendtrip in den Norden. Im Winter. Zum Biathlon *happy*