insomnia

Komischerweise mag ich das Wort. Aber komisch ist es ganz und gar nicht. Und das deutsche Wort dazu klingt dann schon eher verzweifelt: Schlaflosigkeit.
Ich kann schlafen, ich bin ständig müde. Nur fühle ich mich keineswegs erholt. Und es ist wohl auch nicht gesund, dass meine Nacht spätestens um sechs vorbei ist.
In der Woche mag das gehen, da bin ich sowieso schon um 7 auf Arbeit. Ich würde sogar eher hingehen, einfach weil ich schon wach bin.
Aber an Tagen, an denen kein Wecker klingelt und ich ausschlafen könnte. An denen ich meinem Körper mal was gutes tun könnte. Genau an denen bin ich früh um sechs hellwach.
Versuchen wieder einzuschlafen bringt nichts, also geht meist der Fernseher an und Serien flimmern über den Bildschrim. Vielleicht sollte ich die frühen Stunden besser nutzen, aber so weit bin ich noch nicht.
Ich weiß, dass mein Körper es nicht leicht mit mir hat. Ich esse nicht richtig, ich schlafe nicht richtig, ich mache überhaupt nichts richtig mit ihm. Er ist da und ich bin da, aber wir finden nicht zusammen. Ich weiß, ich brauche Hilfe. Aber: ich will keine. Ich sehe im Moment keinen Sinn darin, etwas daran zu ändern. Ich arrangiere mich mit mir selbst.
Und so lange schlafe ich einfach nachmittags urplötzlich ein. Manches im Leben kann man sich eben einfach nicht aussuchen.

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