vorbei

Der Urlaub ist fast vorbei. Und meine Nerven und mein Verstand haben sich Stück für Stück verabschiedet. Noch ein Tag länger Zuhause und ich würde wahrscheinlich durchdrehen. Was freue ich mich auf meine eigenen vier Wände heute Abend.
Ich bin im Moment ziemlich durch mit allem, kann daran liegen, dass ich vergesse habe meine Tabletten zu nehmen, kann aber auch nur an der Umgebung liegen. Ich könnte jedes Mal schreien, wenn jemand in meiner Nähe ist. Heute morgen halb 10 (ich lag noch gemütlich im Bett) ruft meine Mutter an um mir mitzuteilen, dass sich gerade ein Kind bei ihr auf Arbeit übergibt. ICH WILL DAS NICHT WISSEN! Schon gar nicht am Morgen als Erstes. Und dann geht man zum Mittagessen bei den Großeltern, erfährt dass ein guter Bekannter verstorben ist und sie tun so als ob es das normalste der Welt ist. Es wird einfach der nächste Dorfklatsch erzählt. Das macht mich WAHNSINNIG!
Meine Serien-Pause habe ich auch nicht einhalten können, habe Friends geschaut um mich abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen. Gedanken, die sich nicht mit dem Wahnsinn hier befassen.
Es macht mich traurig, dass zu denken, was ich denke. Ich würde gerne wieder nach Hause fahren und mich darauf freuen, gar nicht wieder wegwollen und alle vermissen. Aber jede Minute hier war ein Kampf. Ich war nur ein Schatten meiner selbst, ich erkenne mich selber nicht mehr. Kann ein Mensch sich so sehr verändern, dass er sich selber nicht mehr erkennt?

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