Ich dachte, wenn ich den Mund aufmachen würde, um zu reden, würden mir die Tränen kommen und nie mehr aufhören. Daher vermied ich es, zu reden, egal mit wem.
(aus „Das Monster, die Hoffnung und ich“ von Sally Brampton)

Ich habe heute geredet.
Und das Ende vom Lied sind rote Augen und Tränen, die immer wieder kommen.
Mir geht es schlechter als vorher. Great.

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2 Kommentare zu “

  1. Ich war lange so wie Sally es schildert. Reden hilft. Vielleicht nicht beim ersten Mal, wenn man es ja auch erst lernt. Aber nur das Reden ermöglicht es anderen, auch Hilfe anzubieten.

  2. Anfangs fiel es mir auch wahnsinnig schwer mich zu meiner Depression zu äußern. Ich fand keine Worte und hatte auch kein Vertrauen. Aber genau da liegt der sprichwörtliche Hund begraben. Wenn man zumindest versucht anderen zu vertrauen, kommt einem das auch selbst zu Gute. Heute kann ich darüber reden, auch wenn es mir immernoch schwer fällt. Ich bin wirklich dankbar für jeden Menschen, der Geduld mit mir hatte, denn sie sind – neben den Büchern, Filmen und der Natur – einer der Gründe, warum ich noch lebe. Wobei noch viel wichtiger ist, NIEMALS aufzugeben, egal wie schwarz die Nacht auch sein mag.

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