Ich laufe

„Man sagt, dass alles Glück dieser Welt vor unseren Augen liegt.
Doch wie oft täuscht man sich in dem, was man mit den Augen sieht.“

Ich muss ihm an der einen Stelle widersprechen. Er singt, er läuft bis er nichts mehr spüren kann. Ich laufe und laufe und das Gehirn und der Körper sind schon dabei wie ferngesteuert.
Ich flüchte regelrecht. Ich jogge nicht (falls das jetzt jemand denkt), ich laufe einfach (zu) schnell, wenn ich meine normalen Wege erledige, einkaufen usw.
Meine Umwelt bekomme ich nur verschwommen mit. Ich laufe und laufe und irgendwann bin ich da. Ist jemand schneller vor mir, versuche hinterher zu kommen. Ist jemand langsamer überhole ich, wie ein Auto.
Man könnte meinen ich wäre auf der Flucht. Aber vielleicht ist das auch so. Flucht vor den Gedanken.

Es läuft im Moment alles nicht so toll. Ich habe Angst vor mir selber. Und ich glaub das ist nicht gut.

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Ein Kommentar zu “Ich laufe

  1. Ich muss dir sagen als es mir vor kurzem eine Zeit lang sehr schlecht ging, da bin ich extrem langsam gelaufen und habe mir meine Umwelt mal genauer angeguckt. Ständig habe ich mich gefragt, warum die Leute alle so schlecht gelaunt gucken, bei denen ist doch bestimmt alles in Ordnung…
    Be- und Entschleunigung sind schlecht…
    Aber es ist schwer, die richtige Geschwindigkeit fürs Leben zu finden.

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