Weil es Heimat ist

In meinem Fall ist es ganz klar: Als ich ausgezogen bin, habe ich meine Heimat um so mehr schätzen gelernt, als ich es früher je getan habe. Umso saurer, genervter und beleidigter reagiere ich auch auf böse Worte gegen die Orte aus denen ich komme und in denen ich aufgewachsen sind. Mittlerweile kann ich auch keine Stadtkinder mehr leiden, die denken, die Welt dreht sich nur um ihre Stadt. Ich weiß gar nicht, warum es mich damals so sehr in eine Stadt gezogen hat. Ich will dort eindeutig nicht mehr leben. Diese Anonymität, diese Aroganz, diese Einbildung auf etwas Besseres. Ich will ja nicht sagen, dass die Dorfkinder besser sind. Aber es ist alles familiärer. Und man hält zusammen…und ist nicht dagegen. Ich mag das Land und kann es mir auch nicht mehr vorstellen, für immer in einer Stadt zu leben. Für eine Zeit geht das. Aber nicht für immer.
Und nachfolgende Bilder erweisen vielleicht einen Einblick, warum ich grade zu den Texten komme. Vielleicht liegt es am Herbst, aber vielleicht auch an der Heimat.

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