fú lǎng xī sī kǎ

Mein Name auf Chinesisch.

An einem Tag wie diesem, an dem einem zu oft gesagt wurde, man sei zu ruhig, soll sich doch mal ins Gespräch einbringen, soll mehr Selbstbewusstsein haben, an einem Tag wie diesem, wünsche ich mir, wegzuschweben von der Welt und alle Probleme hinter mit zu lassen.
Allein sitze ich da, erfüllt mit meinen Gedanken. Gedanken, die da sind, wenn ich einschlafe, da sind, wenn ich aufwache und sogar dazwischen – da sind.
Probleme, die man nicht auf andere abwälzen will, weil sie zu persönlich sind.
Selbst eine Frage nach dem Befinden ist nicht mehr so einfach zu beantworten. Das gespielte „Gut!“ mit dem natürlich aufgesetzten Lächeln und der glücklichen Stimme ist verschwunden. Weg ist es. Dafür kommt ein nicht gewolltest, viel zu tief aus dem Herzen kommendes „Geht so!“. Und schon wurde man erwischt. Die Fassade ist gefallen, man muss auf Fragen antworten. Antworten, die doch eigentlich im Kopf bleiben sollten.
Was hilft?
Reden? Aussprechen? Das Leid klagen? Die Sorgen mitteilen? Ein Tee? Ein erholsamer Schlaf? Ein offenes Ohr?
Ich weiß nicht, was gut ist. Wer weiß das schon?

Advertisements

Ein Kommentar zu “fú lǎng xī sī kǎ

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s