Darf ich vorstellen?

Das ist Tjorven.


Warum Tjorven?

„Tollkühn zeigen sich aber auch die Deutschen, die für ihren männlichen Nachwuchs den Namen Tjorven aus Schweden importieren. Der bedeutet so viel wie dickes Würstchen, wurde von Astrid Lindgren erfunden und in Ferien auf Saltkrokan als Spaßname verwendet – für ein Mädchen. Die Schweden rufen höchstens das dralle Postauto so.“

aus „Ein Jahr in Stockholm“ von Veronika Beer

Als ich das gelesen habe, musste ich mich kringeln vor Lachen. Ich wollte meinen Kindern später auch nordische Namen geben. Und Tjorven fällt dann schon mal raus, auch wenn ich ihn wahrscheinlich gar nicht genommen hätte. Aber mein kleiner Häkelfreund, an dem ich fast zwei Wochen saß (ja, ich hab erst angefangen und mich sogar beim Knopf annähen doof angestellt), hat diesen Namen verdient – finde ich. Er ist blau/gelb und etwas rundlich. Und ich bin sooo stolz auf ihn ♥ (und auf mich.)

Heute, aus Faulheit vom Bahnhof die Straßenbahn nehmend, stiegen an der Uni nur junge Leute aus. Es ist schön in der Nähe der Uni zu wohnen, alle denken wahrscheinlich, ich bin auch Student. Schönes Gefühl. Ich denke in letzter Zeit viel darüber nach, was ich nach meiner Ausbildung mache. Immerhin ist ein Jahr schon rumgegangen wie „nix“. Skandinavistik hat es mir angetan. Allerding weiß ich nicht wirklich, was man danach damit machen kann. Außer lehren vielleicht. Weil das liegt mir nicht wirklich. Weiß da jemand mehr Bescheid?

So, morgen werd‘ ich mich mal auf die Suche nach warmen Schuhen machen. Sonst nervt die Mama wieder. Und zugegeben, es ist doch etwas kalt. Vielleicht find ich auch noch schöne neue Wolle :) und Tjorven bekommt ein Geschwisterchen :)

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3 Kommentare zu “Darf ich vorstellen?

  1. wie süß! :)

    mit skandinavistik kann man leider, wie auch mit den meisten anderen philologien, nicht sehr viel machen, außer taxi fahren oder in irgendeinem museum einstauben. kommt dann eben sehr auf dein zweitfach an. oder man geht eben nach skandinavien, das machen viele. und bei dir könnt ich mir sogar vorstellen, dass du das vorhast. ;)

  2. darüber was man mit seinem studium anfangen kann, sollte man sich keine gedanken machen. denn grundsätzlich kann man mit geisteswissenschaftlichen studien alles oder auch nichts werden. es kommt ganz darauf an mit wie viel willen du dahinter stehst. grundsätzlich sollte man aber immer etwas studieren bei dem man mit leib und seele dabei ist. sonst steht man das nämlich nur schwer durch. und es gibt auch viele arbeitsbereiche, in denen egal ist was du studiert hast, hauptsache du hast studiert. wenn du zum beispiel in einem verlag o.ä. arbeiten willst.

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